036: Endurance – das Wrack im Eis und The Terror
Shownotes
In dieser Episode nehmen wir die Zuhörer mit auf eine spannende Reise, die uns in die kalten Gewässer der Antarktis führt, während wir über den Dokumentarfilm "Endurance: Shackleton's Legendary Antarctic Expedition" sprechen. Wir beleuchten die unglaubliche Geschichte von Sir Ernest Shackleton und seiner berühmten Expedition, die 1914 ins Leben gerufen wurde, mit dem Ziel, den antarktischen Kontinent zu durchqueren. Dabei gehen wir auf die Herausforderungen ein, mit denen Shackleton und seine Besatzung konfrontiert wurden, als ihr Schiff, die Endurance, im Packeis gefangen war und sie für Monate auf das Überleben in extremen Bedingungen angewiesen waren.
Wir tauchen tief in das menschliche Drama und den Überlebenswillen der Crew ein, die trotz aller Widrigkeiten und der schrecklichen Kälte unerschütterlich blieben. Die Besatzung kämpfte monatelang um ihr Überleben, was durch die Verwendung von Originalaufnahmen und KI-generierten Stimmen im Film eindrucksvoll veranschaulicht wird. Unser Gespräch reicht von der Entdeckung des Wracks der Endurance in 3000 Meter Tiefe, die erst 2022 gelang, bis zu den traurigen Konsequenzen des Ersten Weltkriegs für die Überlebenden, die nach ihrer Rückkehr nach England erneut ins Gefecht geschickt wurden.
Parallel dazu diskutieren wir die Serie "The Terror", die auf der realen britischen Franklin-Expedition basiert, die zwischen 1845 und 1846 stattfand. Diese Geschichte verdeutlicht nicht nur die Herausforderungen des Überlebens in der Arktis, sondern auch die psychologischen Auswirkungen des Ausgeliefertseins an die Elementen in einer endlosen Eislandschaft. Der Zuschauer wird dort als Teil der Expedition in diese düstere und eindringliche Atmosphäre hineingezogen, was letztendlich zu einer emotionalen und eindringlichen Erfahrung führt.
Beide Werke, sowohl der Dokumentarfilm als auch die Serie, ermöglichen es uns, über den Pioniergeist und den Überlebenswillen der Menschen nachzudenken, die sich mit den extremen Bedingungen des Lebens auf See auseinandersetzen mussten. Inmitten von Eis und Kälte wird schnell deutlich, wie wichtig der menschliche Umgang miteinander und der Zusammenhalt in solch einer Extremsituation sind. Durch unsere tiefen Einblicke in die Film- und Serienproduktionen schaffen wir nicht nur ein Bewusstsein für die historischen Ereignisse, sondern animieren die Zuhörer auch dazu, die Werke selbst zu erleben.
Abschließend geben wir unsere Empfehlungen und Eindrücke zu diesen bemerkenswerten Produktionen weiter und freuen uns bereits auf die nächste Folge, in der wir eine neue, humorvolle und actiongeladene Geschichte vorstellen werden.
Shownotes:
- Der Film der Woche bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Endurance_%E2%80%93_Das_Wrack_im_Eis
- Die Serie der Woche bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/The_Terror_(Fernsehserie)
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- Bildschirm Buddies auf Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61553152118680
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- Ihr wollt uns was mitteilen und mit etwas Glück sogar in der nächsten Sendung mit eurer Nachricht zu hören sein? Dann nutzt unser Voicemail-Funktion: https://www.speakpipe.com/BildschirmBuddies
Transkript anzeigen
Speaker0: Hallo, wir begeben uns heute mit Segelschiffen auf eine weltumspannende Jagd
Speaker0: nach alten Schätzen, Relikten und wir gehen natürlich auch auf stürmische Hochsee-Abenteuer.
Speaker0: Wir hoffen, ihr habt Alex's Tipps befolgt und habt eine warme Jacke angezogen. Mehr nach dem Intro.
Speaker0: Bildschirm Buddies, der Film- und Serien-Podcast mit Pascal Wichmann und Alexander Kais.
Speaker0: Und damit begrüße nicht nur ich euch zu Folge 36 unseres Podcasts Bildschirm
Speaker0: Buddies, sondern auch den Alex, der mit dabei ist und damit auch ein Hallo an dich. Moin.
Speaker1: Moin Pascal. Vielleicht habt ihr rausgehört, dass das Intro ein bisschen gepresst
Speaker1: war von Pascal, weil das war jetzt ungefähr der zehnte Versuch,
Speaker1: glaube ich, diesen Anfang zu finden für die Folge.
Speaker0: Das stimmt.
Speaker1: Ja, vielleicht müssen wir wirklich mal eine Outtake irgendwie sammeln.
Speaker1: Also das war jetzt schon mal großartig. Das war wirklich Kino-Reihe, ja.
Speaker1: Hi Pascal und hallo an alle, die uns gerade zuhören.
Speaker0: Ja, hallo. Folge 36. In der letzten Folge, das werdet ihr sicherlich wissen,
Speaker0: hat Alex am Ende einen kleinen interessanten Tipp gegeben, den ihr heute alle befolgt.
Speaker0: Denn auch wenn wir heute den 14. März haben, kann der Winter ja jederzeit zurückkommen.
Speaker0: Und damit sollte die Winterjacke natürlich noch für euch in greifbarer Nähe
Speaker0: sein. Alex nickt, ich nehme das als positive Wertung für meine Aussage.
Speaker0: Ja, wie wir es ein bisschen angeteasert haben, wird es kalt,
Speaker0: es wird frostig, es wird sehr, sehr kalt und wir begeben uns mit dem Film,
Speaker0: den wir mitgebracht haben, heute übrigens eine Premiere, auf die Südhalbkugel.
Speaker0: Genauer zu sein, begeben wir uns auf eine Antarktismission.
Speaker0: Warum Premiere? Das ist heute das erste Mal, dass Alex und ich nach blutigen,
Speaker0: ekeligen, actiongeladenen und tiefsinnigen Filmen einen Dokumentarfilm dabei
Speaker0: haben und damit schlägt dann heute
Speaker0: hoffentlich auch das Herz von euch Dokumentarfilm-Liebhabern etwas höher.
Speaker0: Wir reden heute nämlich über die Endurance, das Schiff von Captain Shackleton,
Speaker0: der damals eine Antarktisexpedition unternommen hat.
Speaker1: Ja, das ist definitiv ein äußerst spannendes Thema.
Speaker1: Ich muss sagen, ich bin auch ein Fan von solchen Dokumentationen.
Speaker1: Es gibt aber so zwei Dinge in Dokuform, die ich gar nicht so gerne mag.
Speaker1: Das eine ist, wenn es irgendwie unter Wasser spielt und irgendwie Haie oder
Speaker1: irgendwelche Riesenkraken vorkommen, kriege ich irgendwie immer Beklemmungen bei sowas.
Speaker1: Das andere ist so dieses Arktis- und Antarktis-Thema, diese unglaubliche Weite
Speaker1: und Kälte. Und das ist irgendwie, keine Ahnung, also es ist sehr,
Speaker1: sehr unangenehm, sich sowas anzugucken.
Speaker1: Zumindest geht es mir so. Ich weiß nicht, ob du da Freude empfindest dabei.
Speaker0: Empfinde ich da Freude? Das ist auch eine schwierige Frage. Also grundsätzlich
Speaker0: reizen mich solche Themen, die untergehen in der selektiven Wahrnehmung von uns.
Speaker0: Liegt aber auch daran, weil es ist natürlich nicht jedermanns Sache.
Speaker0: Und es kann natürlich auch durchaus langweilig sein, wenn man sich jetzt vorstellt,
Speaker0: man guckt sich einen Dokumentarfilm an, der zwei Stunden geht und es geht eigentlich nur um eine Eiswüste.
Speaker0: Auf der anderen Seite war es nicht die Landschaft oder das Ziel,
Speaker0: den Südpol zu erreichen, was mich an diesem Film gereizt hat, an diesem Thema,
Speaker0: sondern vielmehr die menschliche Komponente, die tatsächlich sehr beeindruckende
Speaker0: und bewegende Geschichte der Seefahrer, die dort damals auf Expedition gegangen sind.
Speaker0: Denn das Schicksal, das war vielen nicht bekannt, deswegen hat National Geographic
Speaker0: diesen Film gemacht und ja, darüber dachten wir, lohnt es sich vielleicht zu
Speaker0: reden über eine positive, eine optimistische Geschichte von mutigen, mutigen Seefahrern.
Speaker1: Ja, da musst du uns tatsächlich mal vielleicht ein bisschen mehr abholen,
Speaker1: weil ich kann gar nicht so unglaublich viel dazu beitragen.
Speaker1: Ich kann nachher bei der Serie ein bisschen mehr dazu beitragen,
Speaker1: aber den Film, den Dokumentarfilm habe ich tatsächlich noch gar nicht gesehen.
Speaker1: Ich habe mich aber natürlich vorher mal so ein bisschen eingelesen.
Speaker1: Wie gesagt, spannendes Thema.
Speaker1: Ich finde auch die Art und Weise, was Nettgeo da getrieben hat,
Speaker1: auch mit den Stimmen, weil es ist ja trotzdem, das Ganze fand ja 1915 statt, diese Expedition,
Speaker1: dass die dann da KI-generierte Stimmen noch mit eingebaut haben.
Speaker1: Das finde ich schon eine sehr, sehr coole Geschichte.
Speaker1: Und ja, vielleicht kommen wir da nachher nochmal dazu. Aber erzähl uns doch
Speaker1: vielleicht erstmal ein bisschen, was war denn das überhaupt für eine Expedition
Speaker1: und warum hat die stattgefunden?
Speaker0: Ja, sehr gerne sogar. Der Film heißt Endurance, das Wrack im Eis,
Speaker0: im englischen Original Endurance Shackleton Legendary Antarctic Expedition und
Speaker0: zählt die dramatisch und heldenhafte Expedition von Sir Ernest Shackleton,
Speaker0: das war der Kapitän, zu Antarktis im Jahr 1914.
Speaker0: Die Geschichte wird im Film nacherzählt. Der Film selbst hat den Fokus darauf
Speaker0: gelegt, die unglaublichen Herausforderungen, den Shackleton und seine Crew während
Speaker0: ihrer Reise begegneten, hervorzuheben
Speaker0: und so auch den beeindruckenden Überlebenswillen der Männer abzubilden.
Speaker0: Die Geschichte beginnt hier mit dem ambitionierten Vorhaben von Sir Shackleton,
Speaker0: die erste erfolgreiche Durchquerung des antarktischen Kontinents zu wagen.
Speaker0: Das war damals wie heute sehr schwierig und auch mit hohen Risiken behaftet.
Speaker0: Die Expedition startete demnach im August 1914 in Großbritannien als Shackleton mit der Endurance.
Speaker0: Das war ein speziell für dieses Unterfangen konzipierte Schiff in die Antarktis aufbrach.
Speaker0: Das Unvorhersehbare ist aber eingetreten. Das Schiff geriet in packeisartige
Speaker0: Gewässer und blieb im Januar 1915 in einer Eisscholle gefangen.
Speaker0: Und das hatte gleich mehrere Probleme.
Speaker0: Das Schiff war ringsum komplett eingekesselt von Packeis.
Speaker0: Und wer jetzt in Geografie nicht ganz aufgepasst hat, die Antarktis ist im Grunde
Speaker0: genommen ein riesiges treibendes Feld von Eis.
Speaker0: Das ist immer in Bewegung, die Gletscher. Und das macht es eben so unglaublich schwierig.
Speaker0: Das wird im Film auch gezeigt. Erstens das Schiff wieder freizuschlagen aus
Speaker0: dem Eis, denn es friert schneller, als du es rauskriegst.
Speaker0: Und durch das Packeis wird das Schiff auch noch auf dem Eis eingefroren bewegt.
Speaker0: Die Männer, die zunächst dann noch optimistisch waren, dass das hier mit der
Speaker0: Expedition irgendwas wird, mussten sich dann früher oder später dieser Tatsache
Speaker0: stellen, was ich gerade gesagt habe, nicht mehr weiter in diesem Eis vorankommen zu können.
Speaker0: Und so wurde das Schicksal der Endurance für immer besiegelt,
Speaker0: denn sie wurde praktisch im Eis eingesperrt, für immer.
Speaker0: Über Monate hinweg versuchte die Besatzung, das Schiff frei zu bekommen,
Speaker0: doch die Scholle, auf die das Schiff umhüllte,
Speaker0: auf der das Schiff letzten Endes auch steckte, verschob die immer wieder und
Speaker0: sorgte dann auch dafür, dass das Schiff dann über die Zeit auch massive Schäden davongetragen hat.
Speaker0: Was dann tatsächlich im Oktober 1915 nach einem monatelang anhaltenden,
Speaker0: dauernden Kampf Schäckel dazu
Speaker0: bewogen hat, das Schiff aufzugeben und die Expedition zu Fuß fortzusetzen.
Speaker0: Und das ist hier relativ spannend. Der Film wird nämlich immer mal wieder gespickt
Speaker0: mit originalen Fotoaufnahmen von dem Fotografen, der damals dabei war.
Speaker0: Den historischen Videoaufnahmen und KI, das ist jetzt so dein Thema, Alex,
Speaker0: hat es möglich gemacht, viele dieser Dateien, dieser Videoaufnahmen, dieser Bilddateien,
Speaker0: als auch die historischen Interviews, die nach der Rückkehr,
Speaker0: weil so viel kann man verraten, die sind zurückgekehrt, konnten aufgearbeitet
Speaker0: werden und mit in diesen Film eingeflochten werden.
Speaker0: Das bedeutet, wir beobachten oder begleiten hier nicht nur eine aktuelle Expedition,
Speaker0: die eben das Wrack sucht,
Speaker0: sondern werden auch tatsächlich in die Welt 1914, 1915 zurückgepultiert,
Speaker0: wo wir eben die Crew reden, hören und auch sehen, wie sie versuchen,
Speaker0: das Schiff aus dem Parkeis zu befreien.
Speaker0: Nach einem monatelangen Überlebenskampf auf dem Eis baute die Krüder natürlich
Speaker0: Notunterkünfte auch auf der Eisscholle.
Speaker0: Währenddessen Schäkelten und einige seiner Männer versuchten,
Speaker0: in einer der gefährlichsten Gegenden der Erde Rettung zu suchen.
Speaker0: Die Männer überlebten, indem sie auf einer offenen See mit lebensgefährlichen
Speaker0: Bedingungen ein Floß bauten und über 800 Kilometer zu einer verlassenen Walfangstation
Speaker0: auf der Insel Südgeorgien navigierten.
Speaker0: Ein Abenteuer, das nie zuvor für Menschen als möglich erachtet wurde.
Speaker0: Als sie schließlich Hilfe organisierten, kehrten sie zu ihren Kameraden zurück
Speaker0: und retteten so die gesamte Crew.
Speaker0: Es dauerte insgesamt fast zwei Jahre, aber alle Expeditionsteilnehmer überlebten
Speaker0: und kehrten nach Großbritannien zurück.
Speaker0: Und alle waren sich einig, das hört man auch in dem Film, das lag nur an dem
Speaker0: eisernen Willen von Shackleton, seine Crew definitiv nicht zurückzulassen.
Speaker1: Ja, das Interessante ist ja, warum es den Film jetzt eigentlich überhaupt oder
Speaker1: diese Dokumentation überhaupt gibt, weil erst 2022 das Wrack gefunden wurde
Speaker1: von der Endurance in 3000 Meter Tiefe.
Speaker1: Also 107 Jahre nach dem Untergang hat man das Wrack jetzt erst gefunden vor drei Jahren sozusagen.
Speaker1: Und man muss sich das mal vorstellen, wir haben 1915. Also da ist noch nichts
Speaker1: mit Technik, da ist auch nicht wirklich was mit Sonar- und Navigationssystemen
Speaker1: oder sonst irgendwas, sondern die fahren halt erstmal der Nase nach.
Speaker1: Auch diese Versuche halt, wir lassen uns von einer Eisscholle quasi weitertransportieren,
Speaker1: wo das Schiff drin eingefroren ist, das ist schon verrückt.
Speaker1: Und das zeigt aber vielleicht auch so ein bisschen diesen Pioniergeist,
Speaker1: der Shackleton und seine Crew einfach gehabt haben muss.
Speaker1: Wie gesagt, ich habe den Film nicht gesehen, aber das, was du da so erzählt
Speaker1: hast, das ist was, das man heute vielleicht vergleichen könnte mit aktuellen
Speaker1: Unterfangen zum Mars zu fliegen oder so. wo ja auch noch keiner war,
Speaker1: außer diesen verschiedenen Rovern.
Speaker1: Und das ist schon ein richtiges Abenteuer.
Speaker0: Definitiv. Was eben auch so spannend ist, du hast ja gesagt,
Speaker0: 2022 hat man das Wrack dann gefunden.
Speaker0: Es war nämlich ganz lange unklar, ob es dieses Wrack überhaupt gibt.
Speaker0: Also man hat wirklich bis zum letzten Moment, wo man das Wrack gefunden hat,
Speaker0: gedacht, dass Shackleton seine Geschichte tatsächlich erfunden hat und es gar
Speaker0: nicht so dramatisch abgelaufen ist.
Speaker0: Man hat ihm damit also unterstellt, dass es sich ein bisschen der Wichtigtuerei bedient.
Speaker0: Und ein Forscherteam aus internationalen
Speaker0: Forschern haben eben ein Forschungsschiff aus Südafrika, war das,
Speaker0: gechartert und sind in die Antarktis gefahren und haben mit modernster Technik
Speaker0: in dieser lebensfeindlichen Umgebung das Schiffswrack dann gesucht und letztendlich ausfindig gemacht.
Speaker0: Und ich weiß noch, als 2022 die Nachricht über die Entdeckung,
Speaker0: über die Nachrichtenticker dieser Welt lief, es war schön, es war schön,
Speaker0: es hat auch mich damals gefreut, als es in der Tagesschau abends kam,
Speaker0: mit einem ganz kleinen Clip,
Speaker0: wie man in dieser absoluten Meerestief, in dieser absoluten Dunkelheit dieses
Speaker0: Schiffswrack gefunden hat.
Speaker0: Und letzten Endes auch die Bestätigung damit dann zutage gebracht hat,
Speaker0: die Historiker so lange gesucht haben, eben um sicher beweisen zu können,
Speaker0: dass Shackleton hier keine Einbildungskraft verfallen ist, sondern dass alles
Speaker0: tatsächlich auf wahrer Geschichte beruht.
Speaker0: Und das ist hier eine Heldengeschichte, die mir dann tatsächlich auch sehr ans Herz gegangen ist.
Speaker1: Ja, ich habe gerade mal Chat-GPT dazu gefragt, wann ist denn das tatsächlich
Speaker1: mal gelungen dann, diese Antarktis-Durchquerung?
Speaker1: Das hat tatsächlich eine ganz schön lange Zeit gedauert, denn 1957,
Speaker1: 1958 wurde das tatsächlich dann von Vivian Fuchs bewältigt mit einem Team aus
Speaker1: zwölf Männern mit motorisierten Schneefahrzeugen und Hundeschlitten.
Speaker1: Die haben eine Strecke von 3.473 Kilometern in 99 Tagen zurückgelegt.
Speaker1: Und das war dann die erste Durchquerung der Antarktis über den Südpol.
Speaker1: Also wenn man sich mal vorstellt, wie viel Zeit auch dazwischen liegt,
Speaker1: zwischen dem Unterfangen von Shackleton und dann eben der erfolgreichen Durchquerung,
Speaker1: das ist schon ein ganz schöner Zeitsprung, der da dazwischen liegt.
Speaker1: Und insofern muss man noch mehr, glaube ich, den Hut davor ziehen.
Speaker1: Gut, er hat es nicht gewusst.
Speaker1: Er hätte es gewusst, hätte es vielleicht nicht gemacht.
Speaker0: Genau. Also es war nicht geplant. Was mich am Ende des Films tatsächlich so
Speaker0: ein bisschen traurig zurückgelassen hat, war, alle Männer haben es überlebt.
Speaker0: Guckt euch das gerne an, da wird in dem Film genauer beschrieben,
Speaker0: wie sie es überlebt haben.
Speaker0: Es war auf jeden Fall ein Kampf. Das Traurige war, sie kommt zurück nach England,
Speaker0: 1915, 1916, tobt der Erste Weltkrieg.
Speaker0: Fast alle Rückkehrer sind in den Ersten Weltkrieg gegangen und haben dann gekämpft
Speaker0: und nicht viele von denen sind lebend wiedergekommen. Also das fand ich am Ende
Speaker0: des Films tatsächlich sehr ärgerlich und sehr nachdenklich.
Speaker0: Sie überleben die Hölle auf Erden, in der weißen Wüste am Südpol,
Speaker0: verschollen, nicht wissend, ob sie gerettet werden können oder ob sie jemals
Speaker0: gerettet werden, kommt zurück nach Europa, werden in einen Krieg geschickt und
Speaker0: einige von ihnen sterben dann auch noch.
Speaker0: Das hat mich nachdenklich gestimmt, das hat mich traurig gestimmt.
Speaker1: Ja, aber Shackleton hat sich da auch nicht von abhalten lassen,
Speaker1: das gleich nochmal zu probieren tatsächlich.
Speaker1: Der ist im Januar 2022 gestorben mit 47 Jahren an einem Herzinfarkt,
Speaker1: ebenfalls wieder in Südgeorgien, wo er gerade eine weitere Expedition vorbereitet hat.
Speaker1: Also das hat ihm wohl keine Ruhe gelassen, dass er es nicht geschafft hat und
Speaker1: dann wollte er gleich nochmal nachlegen.
Speaker0: Genau, also das wollt ihr unbedingt. Ich empfehle den Film übrigens,
Speaker0: ruhig auf Deutsch oder auf Englisch zu gucken.
Speaker0: Also ich finde, man macht mit beiden Sachen nichts falsch. Im Englischen finde ich einfach schöner.
Speaker0: Die mit der KI herausgearbeiteten Originaltonaufnahmen wirken einfach in einer
Speaker0: Landessprache, also in der Muttersprache der Expedienten, deutlich,
Speaker0: deutlich schöner als in der deutschen Übersetzung.
Speaker0: Also ist klar, die deutsche Synchro, das machen Menschen wie du und ich,
Speaker0: Alex. Die können natürlich nicht die Originalstimmen covern oder klonen,
Speaker0: aber wenn es euch darum geht, dass ihr dieses immersive Erlebnis genießen wollt,
Speaker0: dann guckt euch den im Originalton an.
Speaker0: Und ich bin ja so ein kleiner Soundtrack-Fan und ich finde hier,
Speaker0: dass Daniel Pemberton einen hervorragenden Score geliefert hat.
Speaker0: Den kann man sich auch beim Musikplayer eurer Wahl anhören oder ihr hört ihn
Speaker0: euch an, wenn ihr den Film schaut.
Speaker0: Dann geht es rund 100 Minuten. Ihr macht da definitiv nichts falsch.
Speaker1: Ja gut, KI und Voice Cloning funktioniert ja mittlerweile gut.
Speaker1: War da so ein bisschen skeptisch, gerade bei Pumuckl, diese neuen Folgen von Pumuckl.
Speaker1: Aber die haben wir uns jetzt neulich mal angeguckt. Und ich muss sagen,
Speaker1: also bis auf ein paar Kleinigkeiten, wo man es dann raushört,
Speaker1: dass das irgendjemand gesprochen hat, der nicht Hans Clarin ist,
Speaker1: ist das wirklich gut gelungen. Also man vermisst da jetzt nichts.
Speaker1: Man kann es sich ja in der Tonspur anhören von dem neuen Synchronsprecher von Pumuckl.
Speaker1: Oder man nimmt halt diese voice-geklonte Hans-Klarin-Stimme.
Speaker1: Und das kommt schon gut rüber. Und gerade jetzt, wenn man vielleicht sagt,
Speaker1: man guckt jetzt erst ein paar von den alten Folgen und dann halt die neuen.
Speaker1: Oder das gibt es ja auch im Filmformat. Das sind, glaube ich,
Speaker1: die ersten drei oder vier zusammengeschnitten. Das funktioniert.
Speaker1: Also von dem her, dafür kann man KI natürlich super nutzen.
Speaker0: Ja, super. Und das von einem technikvisierten Ass, wie du es bist.
Speaker0: Schön, dass du da eine positive Einstellung zu dem Ganzen hast.
Speaker0: Ich denke mir so, ja, Voice Cloning über KI kann schön sein,
Speaker0: aber gefährden wir damit nicht den ganzen Berufsstand, wenn wir an die guten
Speaker0: deutschen Synchronsprecher denken? Ich weiß ja nicht.
Speaker1: Ja, natürlich. Ohne Frage.
Speaker1: Also gerade wenn man an so markante Stimmen denkt von bekannten Schauspielern
Speaker1: oder von bekannten Synchronsprechern, die halt irgendwie Bruce Willis zum Beispiel
Speaker1: oder auch halt andere bekannte Schauspieler sprechen.
Speaker1: Aber es passiert halt nun mal auch, dass Serien einfach mit der Zeit darunter
Speaker1: leiden, weil halt der Originalsprecher halt irgendwann stirbt und da ist es
Speaker1: vielleicht dann gar nicht so schlecht eben als Fanservice,
Speaker1: wenn die Stimme halt dann weiter die gleiche bleibt.
Speaker1: Ist natürlich immer auch so ein bisschen eine Frage mit den Hinterbliebenen.
Speaker0: Das stimmt.
Speaker1: Der Chefkoch von South Park und auch der Butler bei DuckTales und Ralf Rute
Speaker1: hat ja auch mal eine Zeichentrickserie gemacht. Da ist auch die Stimme dabei.
Speaker1: Das ist ein Sir irgendwas. Ich komme gerade nicht auf den Namen.
Speaker1: Der ist auch während der Produktion von dieser Serie von Ralf Rute gestorben.
Speaker1: Und das ist natürlich dann schon echt bitter, wenn du jetzt schon die ersten
Speaker1: vier, fünf Folgen produziert hast und dann stirbt halt die Person,
Speaker1: die halt deinen Charakter da sprechen soll. Also das ist da wiederum vielleicht
Speaker1: dann gar nicht so schlecht, wenn man die Möglichkeit hat, sofern es natürlich
Speaker1: die Verwandtschaft möchte.
Speaker0: Richtig, ja gut, in solchen Punkten mag das Sinn ergeben.
Speaker0: Es ist besser dann die Stimme zu klonen, als dann vier, fünf produzierte Folgen
Speaker0: in die Tonne zu kloppen, sofern die Familienmitglieder, die Hinterbliebenen einverstanden sind.
Speaker1: Ja, ich muss das jetzt mal schnell raussuchen. Ich möchte wissen,
Speaker1: wie der heißt und du kannst schon mal so lange weitererzählen.
Speaker0: Genau, ich unterhalte die Leute hier einfach noch ein bisschen weiter.
Speaker0: Also wenn ihr jetzt alle sagt, ihr möchtet jetzt diesen Dokumentarfilm auch
Speaker0: gucken, weil es eben mal was anderes ist als Action und dieses ewige Schießerei
Speaker0: oder so Filme wie der Schacht, wie in der letzten Folge,
Speaker0: dann könnt ihr den Film gucken, allerdings nur auf Disney+.
Speaker0: Da ist er seit dem 2.11.2024 als Video on Demand abrufbar. warum auf Disney
Speaker0: Plus, weil National Geographic und ich hoffe, ich erzähle jetzt hier keinen
Speaker0: Unsinn, zu Disney gehört.
Speaker0: Und ja, deswegen, da könnt ihr euch den anschauen, geht 100 Minuten,
Speaker0: etwas über 100 Minuten, also knappe zwei Stunden.
Speaker0: Es ist gut. Es ist jetzt keine Dokumentation, wie man sie kennt.
Speaker0: Man hat einen Sprecher im Off, der dann erklärt, wie hier ein Leopard Dings reißt.
Speaker0: Es ist einfach sehr lebendig und es wirkt wirklich hochwertig produziert.
Speaker0: So, Alex, hast du was rausfinden können?
Speaker1: Ja, ich habe es rausgefunden. Und zwar ist das Donald Arthur.
Speaker1: Das ist ein Ami scheinbar. Der ist in New York geboren. Genau,
Speaker1: 2016 in München gestorben. Genau das war das, wo er für Ralf Rute noch mitproduziert hat.
Speaker1: Der hat unter anderem den Chefkoch in South Park gesprochen.
Speaker1: Kent Brockman bei den Simpsons hat er gemacht.
Speaker1: Und unter anderem auch den Butler von Graf Dacchula.
Speaker1: Ja, also wie gesagt, markante Synchronsprecher haben wir ja definitiv.
Speaker1: Da haben wir ja schon mal drüber geredet. Anders als in Holland zum Beispiel,
Speaker1: die haben überhaupt keine Synchronkultur.
Speaker1: In Holland laufen die Filme im Original.
Speaker1: Deswegen können die halt auch
Speaker1: sehr gut Englisch, muss man halt auch dazu sagen. Das hilft natürlich.
Speaker1: Es gibt auch andere Länder wie in der Türkei zum Beispiel, die machen halt Stereo.
Speaker1: Linke Spur Englisch, rechte Spur Türkisch. Und es spricht ungefähr alles die
Speaker1: gleiche Person, jeden Charakter.
Speaker0: Ich habe mal eine kleine Anekdote aus meinem Leben. Ich habe mal der Hobbit
Speaker0: Smogs Einöde einfach mal zum Spaß mal auf Türkisch angemacht und es klang nicht
Speaker0: schön. Es klang interessant.
Speaker0: Also wenn ihr mal was Interessantes machen wollt, gönnt euch den Spaß.
Speaker0: Ich fand es unterhaltsam.
Speaker0: Nicht lustig, also lustig ja, aber es war unterhaltsam, es hatte was.
Speaker0: Wenn dann so ein Smaug, dann spricht im Englischen ja mit Benedict Cumberbatch
Speaker0: seiner Stimme und dann plötzlich auf Türkisch, das hat schon was.
Speaker1: Ja, apropos unterhaltsam. Ich weiß nicht, ob du es gesehen hast.
Speaker1: Ein paar der Leute und scheinbar auch die Filmcrew von Seven vs.
Speaker1: Wild ist wieder unterwegs. Da haben wir die Tage schon mal drüber geschrieben.
Speaker1: Was war das? Mission Unknown heißt der Kran?
Speaker0: Also ich weiß das natürlich, weil ich bin ja bekennender Knossi-Fan.
Speaker0: Nein, das ist so nicht wahr. Jetzt überführe ich mich einer Lüge aus unserer Reality-Folge.
Speaker0: Nein, ich halte Knossi für ein bisschen wahnsinnig. Aber du hast mich infiziert,
Speaker0: Alex. Deine Schuld mit Seven vs. Wild.
Speaker0: Denn die Staffel, wo Knossi dabei war auf dieser einsamen Insel,
Speaker0: ich glaube, das war die zweite, die dritte, ja. Da hat er mir so gut gefallen,
Speaker0: richtig gute Performance gemacht und ich habe am Rande mitbekommen,
Speaker0: dass jetzt wohl ein neues YouTube-Format gestartet ist.
Speaker0: Auf Amazon läuft das und damit versatzt auf YouTube.
Speaker0: Mission Unknown Atlantic, da überqueren die einfach den Atlantic.
Speaker1: Ja, passt ja irgendwie auch zur Folge, ne? Also auch mit dem Boot irgendwo hinfahren.
Speaker1: Ich habe die ersten zwei Folgen gesehen.
Speaker1: Es sind halt alles Content-Creator, die sie da auf diese Mission schicken.
Speaker1: Bis jetzt ist nicht viel passiert, außer dass sie sich die Seele aus dem Leib
Speaker1: kotzen nach den ersten paar Seemeilen.
Speaker1: Das fand ich jetzt ganz cool, aber mal sehen. Es sind jetzt bisher,
Speaker1: also wir haben jetzt heute den 4.
Speaker1: März, wo wir aufnehmen, noch nicht so viel passiert. Aber dadurch bin ich dann
Speaker1: nochmal aufmerksam geworden, weil ich mir gedacht habe, was machen die denn noch?
Speaker1: Und dann hatte ich Manhunt entdeckt. Kennst du Manhunt? Das ist auch von der gleichen Produktion.
Speaker0: Also ich habe es gehört. Ich habe von Manhunt gehört, aber ich kenne jetzt nicht das System dahinter.
Speaker1: Im Prinzip gibt es vier Randos, die sie halt irgendwie ausgewürfelt haben.
Speaker1: Die werden in der Stadt ausgesetzt. Die kriegen nur ein Handy und eine GoPro
Speaker1: und noch so eine GoPro am Brustgurt. und mehr haben die nicht.
Speaker1: Also die dürfen kein Geld haben und die dürfen auch sonst nichts großartig mitnehmen.
Speaker1: Und dann haben die innerhalb der Stadt, die erste Staffel spielt in Wien, quasi eine Safe Zone.
Speaker1: Und außenrum hat jeder seinen eigenen Bereich. Und alle zwei Stunden wird quasi
Speaker1: ihre Position gemeldet an ein Jägerteam.
Speaker1: Und diese Jäger, das sind halt ehemalige Polizisten oder Privatdetektive oder
Speaker1: Militärs, die dann halt versuchen, innerhalb dieser Großstadt aufzustöbern und
Speaker1: halt Ding festzumachen.
Speaker1: Klingt interessant. Es ist gar nicht mal so dumm vom Konzept her.
Speaker1: Ich bin jetzt, glaube ich, bei Folge 6 oder so oder 7. Es hat schon was.
Speaker0: Ja, das erinnert mich so ein bisschen an die andere YouTube-Produktion, The Race.
Speaker0: Da habe ich die, glaube ich, damals geschickt. Die Gruppe von Creatoren dann
Speaker0: in, wo sind die gestartet?
Speaker0: In Tangier in Marokko mussten dann bis nach Köln. Und der, der eben zuerst ankam,
Speaker0: der hat halt gewonnen. Aber die hatten halt auch nichts, außer GoPros.
Speaker0: Ja, und da ist die zweite Staffel in Arbeit. Das habe ich die Tage auch gelesen.
Speaker1: Wie gesagt, die erste ist jetzt in Wien. Gut, das ist vielleicht noch relativ
Speaker1: easy, weil halt deutschsprachig und halt die Leute, mit denen kann man ganz gut reden.
Speaker1: Was ich gesehen habe, die zweite Staffel spielt in Bangkok.
Speaker0: Das ist mein ganz anderes Level. Asien?
Speaker1: Ja, vor allem, weil du dich halt nicht verständigen kannst.
Speaker0: Mit Händen und Füßen.
Speaker1: Genau. Ja, also vielleicht müssen wir da auch noch mal eine Folge dazu machen.
Speaker0: Ich glaube auch, so ein Update von der ersten Folge, die wir darüber ja schon
Speaker0: mal vor Ewigkeiten gemacht haben. richtige Podcast-Hopas hier.
Speaker1: Das stimmt, ja. Wobei das ja mehr ein Rant war, die Folge damals.
Speaker0: Also wer uns mal wirklich hören möchte, wo wir nur lästern und uns nur über
Speaker0: Sachen herziehen, das war die Reality-TV-Spezialfolge, die wir hatten.
Speaker0: Einfach mal im Podcatcher-Eureval. Einfach mal ein bisschen scrollen, da findet ihr die dann.
Speaker1: Ja, war mir ein lange unbekanntes Genre, dieser Reality-TV-Vögel.
Speaker0: Ich habe mich auch viel damit befasst, für diese Folge damals.
Speaker1: Ich finde es immer cool, wenn wir parallel das Gleiche gucken und zuletzt die
Speaker1: Seven vs. Wild in Neuseeland.
Speaker0: Die war auch furchtbar.
Speaker1: Wie du dich halt jeden Abend ausgelassen hast in WhatsApp.
Speaker0: Alex, aber das war auch furchtbar. Oder wie letztes Mal mit Zero Day. Das ist auf Netflix.
Speaker1: Haben wir auch noch nicht drüber geredet. Aber ja, Zero Day ist auch scheiße.
Speaker0: Das Umstyling bei Germany's Next Topmodel steht an. Da wären wir bei der Reality-Folge
Speaker0: von damals. Schöne Uno-Revice.
Speaker1: Ja, ich bin nicht mehr dabei. Ich habe irgendwann aufgehört.
Speaker0: Das glaube ich. Musst du auch, weil einfach nur zum Selbsterhaltungsschutz.
Speaker0: Ich stelle mir diese armen Seelen vor, die den ganzen Tag vorm Fernsehen hocken
Speaker0: und sich nur mit diesem Müll berieseln lassen.
Speaker0: Das wundert mich gar nicht, dass da in den Köpfen nichts mehr drin ist.
Speaker1: Ja, das stimmt. Das stimmt wohl. Aber die Leute gehen auch nicht mehr raus.
Speaker1: Das ist mir jetzt im Winter wieder aufgefallen, wenn ich abends meine Runde laufen gehe.
Speaker1: Du siehst überall Fernseher leuchten. Also die Leute machen nichts anderes mehr.
Speaker1: Ansteigen. Das stimmt. Aber wir driften ab,
Speaker0: Passend zum Pack Eis. Wir haben eine tolle Serie.
Speaker1: Die war gut, ne? Hallo, hallo, hallo, hallo. Wahnsinn.
Speaker0: Ich bin jetzt auf Betriebstemperatur. Halb 10 jetzt.
Speaker1: Wahnsinn.
Speaker0: Danke, danke. Danke, wieder setzen.
Speaker1: Man merkt, dass es schon spät ist. Wir haben noch nie so spät aufgenommen.
Speaker0: Halb 10, wirklich. Das ist wirklich verdammt spät. Aber das machen wir alles
Speaker0: für euch. Alex, jetzt aber bitte. The Terror. Du wolltest dich drum kümmern.
Speaker1: Ja, genau. Also wir bleiben quasi in der Eiseskälte und die Serie,
Speaker1: die wir heute für euch dabei haben, ist The Terror.
Speaker1: Das ist eine Serie über zwei Staffeln.
Speaker1: Aus irgendeinem Grund wird sie als Horror-Anthology-Serie bezeichnet.
Speaker1: Ich weiß nicht, wo da genau Horror ist, vielleicht weil das Ding Terror heißt, I don't know.
Speaker1: Eigentlich ist es ein Drama. Es geht dabei um, ja, tatsächlich auch Dinge,
Speaker1: die so passiert sind, nämlich auch um eine Expedition sozusagen.
Speaker1: Das Ganze basiert auf einem Roman von Dan Simmons aus dem Jahr 2007.
Speaker1: Und hier geht es um die britische Franklin-Expedition zur Entdeckung der Nordwest-Passage.
Speaker1: So, kann man jetzt sagen, was ist das denn nun schon wieder,
Speaker1: die Nordwestpassage? Es geht auch
Speaker1: tatsächlich wieder ins Eis und zwar aber diesmal auf die Nordhalbkugel.
Speaker1: Wir haben das Jahr 1845 und im Auftrag der Royal Navy soll eine aufwendige Expedition
Speaker1: unter der Leitung von John Franklin mit den beiden Schiffen HMS Erebus und HMS
Speaker1: Terror die Gewässer nördlich von Kanada erkunden.
Speaker1: Das Ziel ist es, die Nordwestpassage zu finden, also einen Seeweg,
Speaker1: der im kanadisch-arktischen Archipel, das ist aber schwierig auszusprechen,
Speaker1: den Atlantischen Ozean mit dem Pazifischen Ozean verbindet.
Speaker1: Als die beiden Schiffe nach einer ersten Überwinterung auf Beachy Island schließlich
Speaker1: mit Beginn des zweiten Winters im Jahr 1846 im Pac-Eis vor King Williams Island
Speaker1: stecken bleiben, wird die Besatzung von einem unbekannten Wesen in Form eines
Speaker1: riesigen Eisbären angegriffen.
Speaker1: Vielleicht ist das das, was den Horror ausmachen soll.
Speaker1: Es ist halt einfach ein scheiß Eisbär. Entschuldigung.
Speaker1: Aber auf jeden Fall, die Forschungsreise wird für die Besatzung zum Kampf ums
Speaker1: Überleben und das ist schon,
Speaker1: also das ist eigentlich schon der ganze Plot, könnte man jetzt sagen und damit
Speaker1: ist es auch erzählt, aber was da halt wirklich krass ist, ist die Darstellung von dieser Situation.
Speaker1: Ja, ihr müsst euch mal überlegen, so ein Schiff von damals, das hat ja nicht so einen tiefen Kiel.
Speaker1: Ja, und da ist auch nicht irgendeine große Kielbombe, die dann irgendwie den
Speaker1: Rumpf unter Wasser hält, möglichst lange, sondern das ist halt einfach nur so
Speaker1: ein Holzschiff, ja, wie man das halt kennt, so wie da die Dinger,
Speaker1: wo auch die Piraten mit rumgefahren sind.
Speaker1: Wenn jetzt da das Wasser sozusagen gefriert, dann drückt das zwangsläufig aufgrund
Speaker1: der Kielform das Boot nach oben, was dazu führt, dass das Boot irgendwann halt
Speaker1: auf dem Eis steht und umkippt.
Speaker1: Und in dieser Situation sind die Leute, also die haben jetzt ein Boot,
Speaker1: Alles was da irgendwie drauf ist, hat so einen gefühlten 45 Grad Winkel auf
Speaker1: einmal, also man kann halt auch nicht wirklich am Boden laufen,
Speaker1: sondern man läuft halt immer an der Wand entlangs.
Speaker1: Die ganze Ladung verrutscht, die Hängematten funktionieren irgendwie auch nur
Speaker1: noch so semi-gut und dann noch kommt dazu,
Speaker1: es ist halt Winter in der Nordhalbkugel, das heißt, es wird immer früher dunkel
Speaker1: und das ist sehr, sehr eindringlich und beeindruckend dargestellt,
Speaker1: weil die Männer eines Morgens dann quasi alle neben ihrem Boot oder oben auf
Speaker1: dem Rand vom Boot stehen und dann sagt einer,
Speaker1: so, das ist jetzt der letzte Sonnenaufgang heute und dann siehst du so,
Speaker1: Sonne geht auf, ist zwei Minuten da, Sonne geht unter.
Speaker1: Das war's. Du weißt, du hast jetzt für ein halbes Jahr Dunkelheit.
Speaker1: Das ist schon richtig krass. Also ich muss sagen, ich habe die Serie damals
Speaker1: bis dahin, ja, ich mag so Segel-Schiff-Stories halt, aber das war bis dahin
Speaker1: irgendwie, naja, es hat irgendwas mit Segelbooten.
Speaker1: Aber wie das dann losging, habe ich mir gedacht, okay, krass.
Speaker1: Also es wird auch sehr eindrücklich dargestellt, was das auch mit der Psyche
Speaker1: von den Leuten macht. Und man kennt es ja vielleicht gerade so aus den Skandinavien
Speaker1: und Polarkreisregionen.
Speaker1: Diese Länder haben halt teilweise wirklich ein halbes Jahr keine Sonne.
Speaker1: Und das führt natürlich dazu, dass die Leute halt irgendwann alle bekloppt werden.
Speaker1: Die haben eine extrem hohe Alkoholikerrate.
Speaker1: Es gibt jede Menge Selbstmorde da oben, weil du das halt nicht aushältst,
Speaker1: wenn keine Sonne scheint.
Speaker1: Und in dieser Situation sitzen die halt auch. Bloß denen geht halt auch irgendwann
Speaker1: der Alkohol aus. Und dann wird es halt echt langweilig, schwierig und vor allem saugkalt.
Speaker1: Und das, muss ich sagen, ist schon wirklich stark dargestellt.
Speaker0: Definitiv. Und das ist dann wahrscheinlich auch der weitere Grund,
Speaker0: warum das eine Horrorserie ist.
Speaker0: Weil ich habe die Serie damals auch geguckt und ich habe mit der gesamten Besatzung gelitten.
Speaker0: Und ich finde, das ist bemerkenswert, weil die Serien Schöpfer heutzutage,
Speaker0: Ja, ich finde, es ist immer schwieriger geworden, dass Serienschöpfer den Zuschauer
Speaker0: einer Serie mit reinziehen, als Teil des Casts werden lassen.
Speaker0: Und ich fand das hier tatsächlich sehr gelungen, durch diese dunkle,
Speaker0: düstere Atmosphäre erstens dem Zerfall und Verfall der Menschen zuzuschauen,
Speaker0: aber selbst ja auch irgendwie dabei zu sein und gar nicht weggucken können,
Speaker0: sondern dabei bleiben und mit diesen Leuten leiden und einfach geschockt sein
Speaker0: von dem, was man da erlebt.
Speaker0: Denn du hast es ja gerade gesagt, du warst immer so ein Fan von so ein paar Schiffsgeschichten.
Speaker0: Aber ich glaube, das ist wie mit diesem Piratenproblem bei Beflucht der Karibik.
Speaker0: Es ist viel zu romantisiert, viel zu schön dargestellt.
Speaker0: Und das macht die Serie eben nicht. Sie zeigt es auch schonungslos,
Speaker0: dass es eben nicht alles Jubel, Hochhauchzen, Heitertei war,
Speaker0: sondern auch sehr, sehr hart sein konnte mitunter.
Speaker0: Und alleine deshalb lohnt sich das meiner Meinung nach schon zu schauen.
Speaker1: Ja, doch, das auf jeden Fall. Es gibt zwei Staffeln. Die zweite Staffel ist
Speaker1: irgendwie kompletter Krampf, weil es irgendwie auch gar nichts mit dem eigentlichen
Speaker1: Ursprungsthema zu tun hat.
Speaker1: Da geht es irgendwie 1941 und Pearl Harbor und weiß ich nicht.
Speaker1: Also ich habe es nicht verstanden, was das damit zu tun haben soll und warum
Speaker1: das in den gleichen Plot jetzt damit reingeht.
Speaker1: Fakt ist, ich habe es dann irgendwie auch nicht weitergeguckt,
Speaker1: weil es mich nicht mehr interessiert hat.
Speaker1: Ich dachte halt, da geht es nochmal irgendwie ums gleiche Thema,
Speaker1: aber das hat einen komplett anderen Hintergrund. Und insofern,
Speaker1: Staffel 1 reicht komplett.
Speaker1: Aber dafür ist diese erste Staffel auf jeden Fall sehr, sehr gut.
Speaker0: Definitiv. Es gibt sogar bald eine Staffel 3, denn dieses Jahr soll eine dritte Staffel starten.
Speaker0: Und warum die zweite Staffel einen ganz anderen Hintergrund hat zur Story,
Speaker0: liegt einfach daran, die erste Staffel war eine abgeschlossene Literaturverfilmung.
Speaker0: Und man hat einfach schon, bevor die erste Staffel überhaupt erschienen ist,
Speaker0: für den Fall, dass diese Anthologie-Serie erfolgreich wird, gleich eine zweite
Speaker0: angekündigt und schon bestellt gehabt und dafür fehlt eben eine Literaturvorlage
Speaker0: und da hat man die Schreiberlinge selber ran gesetzt,
Speaker0: sodass man dann 2019 im Februar damit angefangen hat, die dann zu,
Speaker0: produzieren, um die dann auch rauszusetzen.
Speaker0: Damit man aber zumindest einen historischen Kontext hat, an dem man sich orientiert,
Speaker0: ist dann hier die Wahl auf den Zweiten Weltkrieg gefallen mit dem Angriff auf Pearl Harbor.
Speaker0: Das ist einfach der Hintergrund. Ich fand es auch doof, man hätte die erste
Speaker0: Staffel auch für sich alleine stehen lassen können, eben weil es dann eine Literaturvorlage
Speaker0: gegeben hat, die meiner Meinung nach, und ich hoffe auch deiner Meinung nach,
Speaker0: so hat sich das zumindest angehört.
Speaker1: Gut umgesetzt wurde. Wer übrigens den Namen dieser beiden Schiffe auch in seine
Speaker1: Bücher mit übernommen hat, ist Joshua Tree.
Speaker1: Der hat nämlich eine Reihe rausgebracht, die eben Erebus und Terror heißt.
Speaker1: Und das ist eine Buchreihe in drei Teilen und da geht es halt nicht um Schiffe,
Speaker1: sondern um Raumschiffe.
Speaker1: Da brechen zwei Raumschiffe nach Ganymed auf, wo ein fremdartiges Signal entdeckt wurde.
Speaker1: Und ja, das eine sind die Russen oder die Chinesen, ich weiß es nicht mehr genau.
Speaker1: Und das andere sind halt die EU beziehungsweise die Amis.
Speaker1: Und da passieren auch die wildesten Sachen auf dem Weg eben nach Ganymed.
Speaker1: Und da, finde ich, hat er sich eigentlich an einem ganz passenden Thema bedient an dieser Stelle.
Speaker0: Ja, tatsächlich.
Speaker1: Was die Namensgebung angeht.
Speaker0: Tatsächlich. Und wer von euch jetzt denkt, Joshua Tree, den kennen wir gar nicht
Speaker0: und ihr heute zum ersten Mal dabei seid,
Speaker0: dann hört euch einfach mal die Alien-Spezialfolge an. Das war Folge 33.
Speaker0: Da hatten wir nämlich Joshua dankenswerterweise zu einem wirklich wahnsinnig
Speaker0: tollen und informativen Interview ja bei uns als Gast. Auch gerne da mal reinhören.
Speaker1: Genau.
Speaker0: Zu The Terror vielleicht noch. Movie Pilot gab 7,4 von 10.
Speaker0: Das ist schon ein gutes Ranking. Könnt ihr euch angucken. Derzeit,
Speaker0: jetzt müsst die alle stark seien.
Speaker0: Also Stand heute, 4. März, nirgendwo als VOD im Angebot. Also kein Streaming-Anbieter hat's gerade.
Speaker0: Wer jetzt aber sagt, er ist Fan von Jared Harris, Tobias Manzies oder Ian Hart,
Speaker0: kann trotzdem reinschauen, denn die drei spielen mit.
Speaker1: Ich dachte, du sagst, der kann jetzt seinen Newsnet-Client anwerfen und danach suchen.
Speaker0: Wir wollten doch diese Art der Tipps hier nicht geben.
Speaker0: Ach ja. Nein. Ich denke, unsere Zuhörer sind alle alt genug und schlau genug
Speaker0: zu wissen, was man machen kann.
Speaker1: Ja, das glaube ich auch. Definitiv, ja. Gute Bohr gekriegt. Uiuiui, ich glück gehabt.
Speaker1: Ja, wunderbar. Also zwei sehr gute Empfehlungen auf jeden Fall,
Speaker1: wenn ihr es abenteuerlich mögt und kalt.
Speaker1: Und könnt ihr auf jeden Fall beides euch mal angucken.
Speaker1: Ich werde auf jeden Fall mal in den Film reinschauen, den wir heute besprochen
Speaker1: haben, weil das klingt doch so, als ob ich mir den mal angucken sollte.
Speaker1: Auch meine Liste wird immer länger.
Speaker0: Nicht nur meine hier. und endlich bringst auch du den Spruch,
Speaker0: den ich hier seit über 30 Folgen jedes Mal bringe.
Speaker0: Aber heute kann ich sagen, ich muss nichts anschauen. Ich kenne nämlich beides hier aus dieser Folge.
Speaker0: Ich klopfe immer auf die Schulter. Und nein, bitte keinen Applaus.
Speaker0: Nein, Alex, das ist zu viel hier.
Speaker0: Ich wusste gar nicht mehr, dass du diesen Applaus sogar noch auf deinem Soundboard hast.
Speaker0: Haben wir den überhaupt ... Ja, wir haben den einmal für Michelle gegeben.
Speaker0: In irgendeiner Folge hatten wir das mal.
Speaker1: Ja, ja, da ging es darum, dass sie Marvel macht.
Speaker0: Stimmt, in dem Marvel-Spezial. Boah, Leute, ihr nehmt ja heute ...
Speaker1: Michelle ist die Schwester von Joshua. Falls ihr jetzt trotzdem gerade erst
Speaker1: einsteigt bei Bildschirm Buddies, das ist seine Schwester.
Speaker0: Genau, also ihr hört schon, wir haben viele Spezialfolgen gemacht.
Speaker0: Einfach mal reinhören. Dann ist die Wartezeit auch zur nächsten Folge dann auch nicht so weit.
Speaker1: Ja, Stichwort nächste Folge. In zwei Wochen hören wir uns ja schon wieder.
Speaker1: Und da wird es dann mal ein bisschen humorig.
Speaker0: Ein bisschen nur.
Speaker1: Vielleicht auch ein bisschen Action geladen. Und ja, was das ist,
Speaker1: werde ich jetzt noch nicht verraten.
Speaker1: Aber ich denke, den Film, den wir da besprechen, den dürfte so ziemlich jeder
Speaker1: mal gesehen haben schon.
Speaker0: Und wenn er den nicht gesehen hat, guckt er ihn definitiv danach.
Speaker1: Ja, das hoffe ich doch. Ja, in diesem Sinne, Pascal, magst du die letzten Worte machen?
Speaker0: Das klingt jetzt auch wirklich sehr bedrohlich und dramatisch,
Speaker0: deine letzten Worte. Die letzten Worte für diese Folge.
Speaker0: Wie gesagt, es ist spät. Danke fürs Mitdabeisein.
Speaker0: Wir hoffen natürlich beide, dass wir euch heute ein bisschen was mitgeben konnten.
Speaker0: Vielleicht ein paar Tipps fürs Wochenende.
Speaker0: Wenn euch die Winterjacke zu warm ist, macht euch die Heizung an.
Speaker0: Ja, und dann freuen wir uns, wenn es dann hier...
Speaker1: Was? Wenn euch die Winterjacke zu warm ist, macht die Heizung an.
Speaker1: Was ist denn das für eine Logik?
Speaker0: Ja, wenn die nicht zu warm ist, dann brauchen sie die nicht anziehen,
Speaker0: wenn die Heizung reicht.
Speaker0: Alex, Mensch, die Folge fing schon so an. Hör mal, eine vier Aussetzer in der
Speaker0: Anmoderation und dann zieht sich das durch die Folge.
Speaker0: Also wir sind am 28. März wieder da mit der gewohnten Seriosität und unserem guten Auftreten.
Speaker0: Bis dahin, ihr könnt uns auf Instagram finden, Bildschirm Buddies,
Speaker0: ihr könnt uns beim Podcatcher eurer Wald finden.
Speaker0: Alexander und mich auch bei LinkedIn. All die Links packt euch Alexander fleißig,
Speaker0: wie er ist, in die Shownotes.
Speaker0: Wenn ihr selber mal irgendwelche Wünsche, Anregungen, Kritik oder einfach einen
Speaker0: netten Kommentar da lassen wollt, schickt uns gerne eine DM über die gerade genannten Kanäle.
Speaker0: Und wenn ihr denkt, unsere Stimmen sind langweilig und ihr wollt eure Stimmen
Speaker0: mit reinbringen, habt ihr über Speakpipe auch die Möglichkeit,
Speaker0: uns eine Sprachnachricht zu senden, die wir dann hier mit einbauen.
Speaker0: Ihr müsst dabei auch nicht unbedingt euren Namen nennen, wenn ihr das nicht möchtet.
Speaker1: Ja, das hört sich, glaube ich, vollständig an und vielen Dank dafür.
Speaker1: Und da würde ich sagen, hören wir uns doch in 14 Tagen wieder.
Speaker0: Bis dahin, macht's gut, ciao, ciao.
Speaker1: Macht's gut, ciao.
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