037: Snatch und Ripley

Shownotes

In dieser Episode tauchen wir für euch in die faszinierende Welt des Films „Snatch – Schweine und Diamanten“ von Guy Ritchie ein. Der Film, der im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, ist ein mit Stars gespicktes britisches Krimi-Komödienwerk, das durch seine rasanten Schnitte, schwarzen Humor und komplexen Handlungsstränge besticht. Pascal und Alex ziehen Erinnerungen an ihre ersten Begegnungen mit dem Film heran und reflektieren die eindringlichen Charaktere, die unverwechselbare Dialoge und die unkonventionelle Handlung.

Sie beginnen mit der Einführung in die Prämisse von „Snatch“, die sich um illegale Boxkämpfe und einen spektakulären Diamantenraub dreht. Pascal erläutert, dass die Erzählung durch die Augen von Jason Stathams Charakter, Turkish, gefiltert wird, der in dem kriminellen Milieu Londons versucht, das große Geld zu machen. Alex hebt die schauspielerischen Leistungen berühmter Darsteller wie Brad Pitt und Benicio del Toro hervor, während sie die chaotischen und komischen Elemente des Films diskutieren.

Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Darstellung von Klischees und die Umgebungen, in denen die Charaktere agieren. Pascal und Alex geben eine Zeitgeistwarnung, um darauf hinzuweisen, dass einige dialogliche Äußerungen und kulturelle Referenzen aus heutiger Sicht fragwürdig wirken, gleichzeitig aber als Teil des Films akzeptiert werden müssen. Beide stimmen darin überein, dass „Snatch“ ein zeitgenössisches Kultwerk ist, das trotz seines Alters weiterhin populär ist und viel zu bieten hat.

Im Laufe des Gesprächs reflektieren sie über die Art und Weise, wie Ritchies Stil den Film zu einem besonderen Erlebnis macht. Die humorvollen und oft grotesken Einlagen, die sich durch die Handlung ziehen, halten das Publikum in Atem. Besonders heben sie die unvergesslichen Szenen mit dem Gangster Bricktop hervor, dessen düstere Präsenz und diabolische Pläne für einen zusätzlichen Spannungsbogen sorgen. Alex diskutiert die ikonischen Momente, die den Film in der Denkweise der Zuschauer verankert haben, während Pascal die Erzählstrukturen und Charakterentwicklungen analysiert.

Anschließend sprechen die beiden über die Netflix-Serie Ripley. Diese basiert auf Patricia Highsmiths Romanreihe rund um den schillernden, aber kriminellen Antihelden Tom Ripley. Die Serie ist eine moderne Adaption, die sowohl die Psychologie der Charaktere als auch die düsteren Elemente der ursprünglichen Bücher aufgreift, aber sie verlegt die Handlung in die 1990er Jahre und macht einige Anpassungen, um die Geschichte an die zeitgenössischen Themen und die heutige Medienlandschaft anzupassen.

Shownotes:

Transkript anzeigen

Speaker0: Landen. Fisch & Chips, Tee mit Milch, beschissenes Essen, Pisswetter,

Speaker0: Scheiß Mary Poppins. Landen!

Music:

Speaker1: Bildschirm Buddies. Der Film- und Serien-Podcast mit Pascal Wichmann und Alexander Kais.

Music:

Speaker0: Ja, na, und wer hat es erkannt, worüber wir heute sprechen? Genau,

Speaker0: wir reden heute über Snatch, Schweine und Diamanten. Hi Pascal.

Speaker1: Hallo Alex und hallo auch an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen.

Speaker1: Ja, ich freue mich auf diese Folge und danke für das Intro von dir gerade.

Speaker1: Die Ammoderation hat mich hier schon wieder gekillt. Es ist immer noch abends, kurz vor 10.

Speaker1: Wir nehmen zwei Folgen am Stück auf. Die Konzentration ist nicht mehr so ganz gegeben, oder Alex?

Speaker0: Nee, nee, nee. Das macht ja auch Spaß. Soll ja auch Spaß. Also uns wird es Spaß machen und euch auch.

Speaker0: Definitiv. Ja, das Zitat, was ich gerade gebracht habe, ist von niemand anderen

Speaker0: als Cossard Abraham aus diesem fantastischen Film Snatch.

Speaker0: Wie gesagt, Schweine und Diamanten aus dem Jahr 2000.

Speaker0: Und ich habe es in der letzten Folge gesagt, ich glaube nicht,

Speaker0: dass es viele Leute gibt, die diesen Film noch nicht gesehen haben.

Speaker0: Und ich kann sogar sagen, ich habe ihn im Kino gesehen.

Speaker1: Gut, also ich war, als der Film im Jahr 2000 erschien, ist gerade mal zwei Jahre

Speaker1: alt. Ich habe ihn nicht im Kino gesehen.

Speaker1: Lach mich nicht aus. Ich bin halt jünger als du.

Speaker0: Ja, das stimmt.

Speaker1: Ich habe den Film aber tatsächlich letztes Jahr im Jetzt-muss-ich-überlegen. Ich bin schon alt.

Speaker1: Im Oktober habe ich den gesehen, weil mein Arbeitskollege, der mir schon den

Speaker1: Film Idiocracy empfohlen hat, gesagt hat, Pascal, du musst Snatch,

Speaker1: Schwein und Diamanten gucken.

Speaker1: Und ich dachte mir so, okay, Idiocracy war gut. Und dann gucke ich mir auch

Speaker1: den an und ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus und habe den bestimmt schon

Speaker1: seitdem dreimal gesehen. Ist immer wieder ein Geschenk, ein Fest.

Speaker0: Ja, das stimmt. Vielleicht sollten wir noch einen zusätzlichen Podcast starten,

Speaker0: weil sowohl Idiocracy als auch Snatch und auch Bube, Dame, König,

Speaker0: Gras und so weiter und so fort.

Speaker0: Das wäre eigentlich, wir könnten den irgendwie Dope, der Kiffer-Podcast nennen,

Speaker0: weil es sind alles so typische Kiffer-Filme auch irgendwie.

Speaker1: Ja gut, wenn Voraussetzung ist, dass man nicht unbedingt auch gekifft haben

Speaker1: muss, bin ich gern dabei. Vielen Dank.

Speaker0: Es passt halt wunderbar einfach auch in die Zeit.

Speaker0: Im Jahr 2000, da durfte das Kino sich noch wesentlich mehr erlauben und niemand

Speaker0: Geringeres als Guy Ritchie hat diesen Film produziert, eben zusätzlich oder

Speaker0: auch unter anderem Bube Dame König Gras.

Speaker0: Und dieser Film macht einfach unglaublich viel Spaß. Falls ihr den jetzt tatsächlich

Speaker0: aber noch nicht gesehen haben solltet, vielleicht kurz zusammengefasst,

Speaker0: was ist denn das überhaupt, Snatch?

Speaker0: Es ist ein britischer Krimi-Komödienfilm, der eben unter der Regie von Guy Ritchie

Speaker0: entstanden ist und mit einem Ensemble bekannter Schauspieler wie Jason Statham,

Speaker0: Brad Pitt, Benicio del Toro und Dennis Farina besetzt ist.

Speaker0: Der Film verbindet auf typische Weise Ritchie's Stil aus schnellen Schnitten,

Speaker0: schwarzem Humor und verschachtelten Handlungssträngen.

Speaker0: Ja, und was man jetzt an der Stelle vielleicht gleich mal machen muss,

Speaker0: wir haben es gerade, bevor wir auf Rekord gedrückt haben, schon gesagt,

Speaker0: man muss vielleicht ein bisschen eine Zeitgeistwarnung hier an dieser Stelle

Speaker0: aussprechen, so wie das manche Tonstudios wie Karussell und so auch tun vor

Speaker0: alten TKKG-Folgen und so.

Speaker0: In diesem Film wird von Zigeunern gesprochen.

Speaker0: Es wird von Gypsies geredet und noch von vielen anderen heute damals auch diskriminierenden

Speaker0: Bezeichnungen für Randgruppen.

Speaker0: Aber das ist halt nun mal so in diesem Film. Wir haben ihn nicht gemacht und

Speaker0: insofern muss man das einfach so mal akzeptieren, dass das so ist.

Speaker0: Vom Setting her spielt das Ganze in England, in London.

Speaker0: Und hier gibt es damals und heute bestimmt auch noch ein kriminelles Milieu.

Speaker0: Und da gibt es halt illegale Boxkämpfe

Speaker0: und illegale Hundekämpfe und alles Mögliche, was halt illegal ist.

Speaker0: Und da spielen halt unsere Charaktere ihre Rollen.

Speaker0: Hauptsächlich dreht sich diese Geschichte um Jason Statham. Also er,

Speaker0: es wird auch alles aus seiner Sicht erzählt.

Speaker0: Der gute Mann heißt in dem Film Turkish und er ist ein Boxpromoter,

Speaker0: der versucht irgendwie ans große Geld zu kommen und lässt sich dabei leider

Speaker0: auf einen Deal ein mit einem Typen namens Bricktop, gespielt von Alan Ford,

Speaker0: einem sehr skrupellosen Gangsterboss.

Speaker0: Ja, und die sollen halt einen Boxkampf arrangieren, bei dem der scheinbar chancenlose

Speaker0: Mickey, Brad Pitt, dann antritt.

Speaker0: Und ja, die Leute sollen halt alle quasi so wetten, dass Mickey halt auf die

Speaker0: Bretter geht in der so und so vielten Runde.

Speaker0: Aber Mickey ist halt einer eben von diesem fahrenden Volk, ein Gypsy.

Speaker0: Und der lässt sich halt nichts sagen von den reichen oder von den bessergestellten

Speaker0: Menschen und haut halt dann innerhalb der ersten zwei Minuten seinen Gegner schon mal komplett K.O.

Speaker0: Was natürlich dazu führt, dass auf einmal ganz viele Leute, die auch vorher

Speaker0: von Bricktop den Tipp gekommen haben, dass sie auf den anderen setzen sollen,

Speaker0: halt ihr Geld verloren haben und ja, damit...

Speaker0: Hat Türkisch auf einmal ein unglaubliches Problem.

Speaker1: Richtig.

Speaker0: Achso, du trittst so auf die Bremse. Ich dachte, du übernimmst jetzt nahtlos.

Speaker1: Ich dachte jetzt einfach hier, ich unterbreche dich.

Speaker0: Richtig. Und Pause.

Speaker1: Geil. Ja, mega.

Speaker0: Dann bitte übernimm doch gleich mal an dieser Stelle.

Speaker1: Ich wollte dir nicht in die Parade fahren, um Himmels Willen.

Speaker1: Aber wie das so ist, die Probleme sind dann plötzlich da.

Speaker1: Es gibt viele chaotische Szenen. Und wie soll es anders sein?

Speaker1: Türkisch trifft jetzt immer häufiger eben auch auf die Kriminellen.

Speaker1: Und du hast einen wesentlichen Aspekt vergessen, Alex.

Speaker1: Neben den Boxkämpfen, es geht auch um einen Diamantenraub. Schweine und Diamanten.

Speaker1: Denn lange bevor wir überhaupt die ersten Boxszenen sehen, beginnt ja der Film

Speaker1: mit dem spektakulären Diebstahl eines riesigen Diamanten im Wert von 20 Millionen Pfund.

Speaker1: Frankie im Film Spitzname Four Fingers, gespielt von Benicio del Toro,

Speaker1: ist ein amerikanischer Krimineller, der den Diamanten gestohlen hat und soll

Speaker1: ihn nun zu einem Geschäftspartner nach London bringen.

Speaker1: Deswegen landen wir ja auch später in London. Landen, London.

Speaker0: Ja, landen, wie gesagt, Fish and Chips.

Speaker1: So, genau. Doch in seiner Naivität verliert er den Diamanten während seiner

Speaker1: Reise und gerät in einen Wettlauf mit anderen Kriminellen, die ebenfalls hinter

Speaker1: dem wertvollen Stein her sind.

Speaker1: Denn wie das so ist, schöne Dinge gehören einem selten alleine und noch mehr

Speaker1: wollen die haben. Und das ist dann unter anderem der undurchsichtige russische

Speaker1: Gangsterboss Boris, der Bullet-Dodger.

Speaker1: Und ich finde, der hat eine Wahnsinnsrolle in dem Film.

Speaker1: Sorgte auch dafür, dass eine der meiner Meinung nach besten und lustigsten Filmszenen

Speaker1: in der jüngeren Filmgeschichte dann eben auch geschrieben wurden.

Speaker1: Dort trifft er dann eben auch in London den ansässigen jüdischen Gangster Avi,

Speaker1: gespielt von Dennis Farina.

Speaker1: Dann haben wir eigentlich auch schon den Übergang des kriminellen Milieus,

Speaker1: was dann letzten Endes auch Jason Statham dann über den Weg läuft oder wo sich

Speaker1: dann auch die Wege dann entsprechend kreuzen.

Speaker0: Habe ich was vergessen? Nein, nein, vielleicht noch eine Ergänzung.

Speaker0: Also Cousin Abraham und Frankie Fourfingers gehören halt zur jüdischen Mafia,

Speaker0: die eben diesen Diamanten haben wollen.

Speaker0: Frankie Fourfingers hat halt bloß einfach noch ein gewaltiges Problem.

Speaker0: Er ist nämlich spielsüchtig und verliert eben auch eine Menge Kohle bei diesem Boxkampf.

Speaker0: Und so treffen die Charaktere dann im Laufe des Films halt mal mehr,

Speaker0: mal weniger aufeinander.

Speaker0: Es werden dann noch zusätzlich ein paar schwarze Gangster angeheuert,

Speaker0: die sollen dann noch ein Spielcasino beziehungsweise ein Wettbüro überfallen

Speaker0: und es ist ein ziemlicher Klamauk, muss man einfach mal so sagen.

Speaker0: Der Film, wie gesagt, Spoilerwarnung, der bedient halt sehr,

Speaker0: sehr viele Ethnien im Klischee, auch Jamaikaner und auch die Amerikaner,

Speaker0: wie sie halt so sind und es macht halt in der Gesamtkomposition einfach nur

Speaker0: Spaß, sich diesen Film anzugucken.

Speaker0: Ich habe ihn mir neulich nochmal angeschaut, einfach weil ich Bock hatte,

Speaker0: den nochmal zu sehen, weil ich ihn auf der Liste gesehen habe bei uns und der

Speaker0: ist schon, Der ist einfach fantastisch, auch weil die sich halt tatsächlich das auch rausnehmen,

Speaker0: dass die Gypsies halt in so einem Gypsy-Kauder-Welt sprechen,

Speaker0: das kein Mensch versteht.

Speaker0: Auch immer Großfamilie in einem Wohnwagen, wie man das sich so halt vorstellt.

Speaker0: Wenn sie sich beraten, dann versteht man nicht, was sie da so reden,

Speaker0: nuscheln dann immer irgendwas dahin.

Speaker0: Zu dem, vielleicht da auch noch, Turkish kauft von diesem fahrenden Volk einen

Speaker0: Wohnwagen, weil er bräuchte einen größeren Wohnwagen und der ist halt einfach

Speaker0: Schrott, da fällt direkt beim Losfahren die Achse raus.

Speaker0: Und die Jungs wollen halt jedem, der irgendwas von ihnen kauft,

Speaker0: immer auch noch Hundis andrehen.

Speaker0: Also die haben halt massenhaft streunende Hunde da eben auf ihrem Campingplatz.

Speaker1: Wie soll es auch anders sein. Genau.

Speaker0: Und also es ist halt wirklich in der Gesamtheit ein unglaublich lustiger Film,

Speaker0: auch weil sich halt niemand wirklich ernst nimmt in diesem Film.

Speaker0: Auch die jüdische Mafia, gerade am Anfang erste Szene, wird schon auf jüdisch

Speaker0: irgendwelche Witze gerissen und so.

Speaker0: Es ist einfach klasse. Es macht einfach nur Spaß. Und das meinte ich halt eben,

Speaker0: solche Filme gibt es heute nicht mehr. Und schon allein deswegen sollte man ihn gucken.

Speaker1: Definitiv. Es ist halt so ein klassischer Guy Ritchie. Ich meine,

Speaker1: dem seine Filmografie ist auch gigantisch.

Speaker1: Und im Wesentlichen ist er handwerklich immer auf ein und dasselbe beschränkt.

Speaker1: Aber diesen Film finde ich einfach, auch ungeachtet der Tatsache,

Speaker1: dass er 24 Jahre alt ist, einfach, der gehört ganz weit oben angesiedelt.

Speaker1: Du fandst die Szene mit der Anhängerkupplung, nee, mit der Achse ganz lustig,

Speaker1: mit dem Wohnwagen. Bei mir ist es Bullet Tooth Tony in seiner legendären Szene

Speaker1: mit Desert Eagle Punkt 5.0.

Speaker1: Also ich sehe schon, du grinst auch.

Speaker1: Wer die Szene nicht kennt, gibt sie auch einfach mal bei YouTube ein.

Speaker1: Da gibt es einen 4-Minuten-Clip von dieser gesamten Szene. Es ist einfach urkomisch.

Speaker1: Und da gibt es einen witzigen Funfact, denn Bullet Tooth Tony wird von Vinnie Jones gespielt.

Speaker1: Und die älteren Zuhörer von euch, ohne dass ich euch auf den Schlips trete,

Speaker1: werden ihn vielleicht noch kennen als aktiven Fußballspieler vom FC Chelsea.

Speaker1: Dort hatte er den Spitznamen Die Axt und bekam zudem auch die schnellste gelbe

Speaker1: Karte in der Fußballgeschichte, ganze drei Sekunden nach Anpfiff des Spiels.

Speaker1: Und warum Spitzname, die Axt im Fußball?

Speaker1: Weil er tatsächlich ein sehr, sehr rabiater und kompromissloser Fußballer war

Speaker1: und keinen Zweikampf gescheut hat.

Speaker0: Ja, das zeigt er auch im Film. Genau. Das zeigt er auch im Film.

Speaker0: Da gibt es eine sehr schöne Szene, wo er eingeführt wird im Film,

Speaker0: wo er gerade von irgendjemandem Geld eintreibt und den Typen halt erschlägt

Speaker0: mit der eigenen Autotür.

Speaker0: Übrigens auch bei Bube, der haben wir König Gras, kommt auch so eine Szene vor,

Speaker0: wo er den Typen mit dem Deckel von dem Solarium erschlägt.

Speaker0: Ja. Also der Typ will aus dem Solarium aufstehen und der hämmert immer wieder

Speaker0: den Deckel auf die Matte. Das ist wirklich.

Speaker1: Also für Fans, die sich sowas gerne angucken, oder gerne, ja,

Speaker1: gerne angucken, guckt euch das einfach mal an.

Speaker0: Hört man bei uns vielleicht ein bisschen raus, dass wir das lustig finden.

Speaker1: Was ich ja am Anfang, das muss ich ja auch sagen, also Jason Statham ist ja

Speaker1: so ein Schauspieler, dem kaufe ich ja jede Rolle ab, die er spielt.

Speaker1: Er spielt ja zumindest auch eigentlich immer nur Action-Rollen.

Speaker1: Ich kaufe ihm alles ab. und ganz am Anfang gibt es ja diese Szene,

Speaker1: wo er erklärt wird, wie er zu seinem Namen kommt und auch das ist ja schon etwas,

Speaker1: wo ich nicht mehr konnte.

Speaker1: Also Türkisch heißt er, weil seine Eltern sich bei einem Flugzeugabsturz kennengelernt haben.

Speaker1: Also auf diese Idee, das erstmal in ein Drehbuch zu schreiben,

Speaker1: ist schon Wahnsinn, aber dann auch noch Jason Stethe mit seiner verhärteten,

Speaker1: bösen Miene stumpftrockend in die Kamera glotzend diesen Satz zu bringen.

Speaker1: Das ist einfach legendär. das ist ganz anders wild. Das hittet ganz anders rein.

Speaker0: Ja, es ist ein bisschen nur schade, dass er halt einfach nichts anderes spielen

Speaker0: kann. Also ich hab mir jetzt letztens The Beekeeper angeguckt,

Speaker0: Ja, also ich weiß nicht. Er kann halt nichts anderes.

Speaker1: Ja, und das ist halt das Traurige. Wurde halt, glaube ich, schon einfach sehr

Speaker1: früh in dieses Action-Genre geschoben, ohne dass er vielleicht auch was anderes zeigen konnte.

Speaker1: Auf der anderen Seite, vielleicht kann er auch nichts anderes außer Action-Genre.

Speaker0: Ja, gut, kann auch funktionieren. Also Stallone und Arnold Schwarzenegger und Co.

Speaker0: Oder auch hier, wie heißt er denn, Steven Seagal und Co. die können halt nichts anderes.

Speaker0: Aber damit haben sie ihr Geld gemacht. Also war aber auch natürlich die Zeit dafür.

Speaker0: Gerade so die 90er und 2000er, da wollte man halt auch noch diese knallharten Prügelknaben sehen.

Speaker1: Ja, das stimmt.

Speaker0: Ich finde es halt cool, wenn ein Schauspieler auch was anderes kann oder er

Speaker0: einfach aufgrund seines bisherigen Erfolges so dermaßen drauf scheißen kann,

Speaker0: was er bisher gespielt hat und dann einfach macht, was er möchte.

Speaker0: Also ich bin da immer noch ein großer Fan von Daniel Radcliffe,

Speaker0: aber nicht wegen der Rolle als Harry Potter, sondern wegen allem,

Speaker0: was er danach gemacht hat. Ja.

Speaker0: Weil es ist ja krass, also der hat ja keinen normalen Film danach mehr gemacht.

Speaker0: Das ist ja wirklich ein Fiebertraum teilweise.

Speaker0: Solche Dinger wie ganz Akimbo zum Beispiel, das ist einfach nur noch cool,

Speaker0: weil er muss nicht mehr irgendwie Erfolg haben, weil der lebt einfach von diesen Harry-Potter-Filmen.

Speaker1: Definitiv, das stimmt.

Speaker0: Und deswegen kann er halt machen, was er mag. Ja.

Speaker0: Ja, ansonsten Charakterdarsteller sind in dem Film neben den bereits genannten noch so einige.

Speaker0: Wen ich beeindruckendsten und vielleicht sogar auch am beängstigsten finde in

Speaker0: dem Film, ist eben der Typ, der diese illegalen Boxkämpfe da abhält,

Speaker0: eben Bricktop, gespielt von Alan Ford.

Speaker0: Und der Typ, wenn man den mal einfach in der Wikipedia raussucht,

Speaker0: man sieht ihm das schon an. Der Typ ist einfach ein richtiger Wichser.

Speaker0: Also der sieht schon so aus.

Speaker0: Und sein Ding ist, deswegen ist auch dieser deutsche Beititel,

Speaker0: also im Englischen heißt der Film halt einfach nur Snatch, aber im Deutschen

Speaker0: heißt er halt Schweine und Diamanten. Und wir haben es jetzt bisher nur von den Diamanten gehabt.

Speaker0: Die Schweine, die kommen da auch immer wieder mal vor, weil Bricktop verfüttert

Speaker0: Leute, die ihm nicht gefallen, an seine Schweine.

Speaker0: Der hält sich da so ein paar sehr, sehr hungrige Schweine. Und wenn die Schweine

Speaker0: lange genug nichts zu fressen bekommen haben, dann essen die auch einen ganzen Menschen.

Speaker1: Die fressen alles rückstandslos.

Speaker0: Das sagt er auch, ja. Ja, irgendwie innerhalb von fünf Minuten oder so fressen die ganzen Menschen.

Speaker0: Sieht man zum Glück nicht in dem Film, aber allein die Vorstellung in der Kombination

Speaker0: mit Bricktops. Hat dir gefallen, ne?

Speaker1: Komm, sei doch ehrlich.

Speaker1: Entlarvt. Ich hab dich entlarvt, Alex.

Speaker0: In der Kombination mit der fiesen Fresse von ihm, das kauft man ihm halt ab.

Speaker1: Ja, das stimmt. Ich finde, wir werden von Folge zu Folge auch extremer,

Speaker1: was so die Beschreibung der Charaktere angeht.

Speaker1: Also vor ein paar Folgen war es noch Hulk Hogan in Kombination mit diesem anderen

Speaker1: amerikanischen Schauspieler, wo wir auch sagten, der sieht halt aus wie so ein typischer Amerikaner.

Speaker1: Also ich finde, wir stereotypisieren hier ganz schön gut, was?

Speaker0: Das stimmt wohl.

Speaker1: Nein, aber stimmt schon. Alan Ford sieht halt wirklich nicht wie der charmanteste

Speaker1: und netteste Nachbar aus, den man möchte.

Speaker1: Und seine gesamte Ausstellung passt dann eben doch auf diese absolute Arschlochrolle,

Speaker1: die er da in dem Film einnimmt.

Speaker1: Auf die Idee mit dem Schwein muss man auch erst mal kommen. Wie er das wohl

Speaker1: rausgefunden hat, denkt mal drüber nach.

Speaker0: Das stimmt, ja. Zu diesem fahrenden Volk vielleicht so eine kleine Randnotiz.

Speaker0: Das ist tatsächlich so, und das habe ich in Irland jedes Mal gesehen,

Speaker0: wenn ich dort gewesen bin,

Speaker0: die haben so auf diesen typischen Wander- und Reiseparkplätzen entlang von diesen

Speaker0: Bundesstraßen jeweils so Brücken über die Einfahrten gebaut aus Stahl,

Speaker0: so ähnlich wie man das kennt, die Höhenbegrenzung beim McDrive,

Speaker0: damit eben keine Leute mit Wohnwagen oder Wohnmobil sich da hinstellen können.

Speaker0: Also das ist wirklich so, die haben da ein echtes Problem damit.

Speaker1: Das glaube ich, ja. Und dem muss man ja herwerden.

Speaker0: Ja, also es scheint tatsächlich ein Ding zu sein für die Engländer und auch

Speaker0: für die Iren. Wie heißt diese Serie?

Speaker0: Jetzt habe ich den kompletten Hänger mit dieser, ach Gott, das ist ganz Charakterdarsteller

Speaker0: auch, Gangs of Birmingham, wie heißt es denn?

Speaker0: Du weißt, was ich meine.

Speaker1: Ich habe so eine dunkle Ahnung.

Speaker0: Ich wette mit dir. Meine Güte, die haben diese Rasierklingen in die Hüte eingenäht.

Speaker0: Wie heißt denn der jetzt?

Speaker1: Ich wette mit dir, unsere ganzen Zuhörer, die werden das wahrscheinlich...

Speaker1: Peaky Blinders, meinst du die?

Speaker0: Peaky Blinders, die Leute rasten schon völlig aus.

Speaker1: Cidian Murphy, ne?

Speaker0: Ja, genau, die Leute. Ja, die zwei Film- und Serien-Podcast am Arsch,

Speaker0: die haben mir gar nichts gesehen.

Speaker1: Genau, die haben gar keine Ahnung. Ich höre die Hater schon kommen. Kommt, kommt, kommt.

Speaker0: Die googeln alles nur während der Folge und es stimmt sogar schon.

Speaker1: Scheiße, musstest du uns jetzt enttarnen? du bröckelst hier komplett mit unserer

Speaker1: Fassade hier. Du hast ja den Abrisshammer selber in der Hand.

Speaker1: Alex, Alex, Alex, wer dich als Freund hat hier, der braucht keinen Feind mehr.

Speaker1: Das war's. Es gibt jetzt ein Aus, wir kommen nicht mehr zurück.

Speaker1: Nein. Hallo Alex, bist du noch da?

Speaker0: Ja, ja.

Speaker1: Filmfehler. Du hast einen sehr interessanten gefunden. Ich möchte die Lorbeer

Speaker1: nicht für mich einheimsen.

Speaker0: Ja, stimmt. Ja, dieser Diamant, der ja so eine Art tragendes Element in diesem

Speaker0: Film ist, der hat im Gespräch am Anfang noch 86 Karat, am Ende sind es aber

Speaker0: irgendwie nur noch 84 Karat.

Speaker0: Das ist sehr interessant. In der Mitte des Films heißt es auch auf einmal,

Speaker0: der hat 84 Karat und dieser Fehler, den gibt es nicht nur in der deutschen Fassung,

Speaker0: sondern auch im englischsprachigen Original.

Speaker0: Also da haben sie wohl irgendwie nicht aufgepasst. Also es sind irgendwie im

Speaker0: Laufe des Films auf jeden Fall zwei Karat abhandengekommen.

Speaker1: Vielleicht hat er ja irgendwo eine Ecke verloren oder so.

Speaker0: Das kann natürlich sein.

Speaker1: Aber ganz ehrlich, ich glaube, der Film zielt jetzt auch nicht darauf ab,

Speaker1: die Akkuratät da zu geben, sondern einfach mit seiner Komik aufzufallen.

Speaker1: Aber siehst du, das ist so schön, dass wir beide doch über Filme reden und offensichtlich

Speaker1: noch ein bisschen Ahnung haben.

Speaker1: Du siehst solche Filmfehler, die ich jetzt dreimal gucken des Films einfach

Speaker1: nicht gesehen habe, weil ich immer wieder von der Handlung schon lachend im

Speaker1: Keller hänge. Das ist genauso wie im Fight Club.

Speaker1: Also der ist auch sehr gut, der Film, aber ja.

Speaker0: Ja, das stimmt.

Speaker0: Und da passt halt Brad Pitt. Also Brad Pitt in Fight Club, fantastisch.

Speaker0: Und auch hier bei Snatch, er ist eben Bärnackel-Boxing-Champion.

Speaker0: Wer das nicht weiß, was das ist, das ist halt Boxen, aber ohne Handschuhe. Richtig.

Speaker1: Und die Szenen mit Brad Pitt, wie er da auch in diesem Ding da steht,

Speaker1: das ist blutig, das geht unter die Haut.

Speaker1: Und Leute, die vielleicht ein bisschen zart beseitet sind, den schauert es dann

Speaker1: bestimmt auch mal ein bisschen über den Rücken.

Speaker1: Aber sehr, sehr eindrucksvoll. Also da, wo die Kamera dann wirklich gefordert

Speaker1: war, war sie dann auch zur Stelle.

Speaker1: Und das zeichnet dann auch wieder Guy Ritchie aus.

Speaker1: Es sind viele gute Filme von ihm gekommen, auch Serien und andere.

Speaker0: Ja, das stimmt, ja. Also alles in allem auf jeden Fall ein sehr sehenswerter

Speaker0: Film, wer halt Action mag und auch so ein bisschen Krimi, aber halt auch humorvolle

Speaker0: Dialoge und halt auch ein bisschen Tempo.

Speaker0: Der Film, da macht man einfach nichts falsch mit, muss ich sagen.

Speaker0: Es ist, sind wir jetzt wieder bei dem Thema, ist das was für mit den Kindern zu gucken?

Speaker0: Nö, ist es nicht, definitiv. Ich glaube, der dürfte auch FSK 18 sein.

Speaker0: Wahrscheinlich gibt es ihn auch in der geschnittenen 16er-Fassung,

Speaker0: aber unter 16 dürfte er nicht sein.

Speaker1: Nee, also da wäre ich auch auf deiner Seite. Trotzdem hat der Film Nominierung

Speaker1: und auch zwei Preise gewonnen. Das gehört auch dazu.

Speaker1: Brad Pitt wurde 2001 für den Satellite Award nominiert, den hat er nicht gekriegt.

Speaker1: Allerdings hat der Film den Golden Reel Award bekommen in der Kategorie Best Sound Editing.

Speaker1: Und Vinnie Jones und Guy Ritchie wurden jeweils mit dem Empire Award für diesen Film ausgezeichnet.

Speaker1: Also man mag es kaum glauben, dass so ein Film damals Preise gewonnen hat.

Speaker1: Ich glaube, heute wäre das auch nicht mehr möglich.

Speaker1: Aber vor 24 Jahren, 25 Jahren, Gott, war die Welt auch noch eine andere.

Speaker0: Ja, man darf nicht vergessen, ich hatte mich da, wie ich das zusammengeschrieben

Speaker0: habe, so ein bisschen darüber amüsiert, weil ich mir gedacht habe,

Speaker0: guck mal, Corsair Abraham fliegt mit der Concorde nach London.

Speaker0: Aber die ist da halt noch geflogen. Der letzte Flug der Concorde war 2003.

Speaker0: Ja, ich fühle mich dadurch nicht weiter.

Speaker1: Aber damit du dich nicht ganz so alt fühlst, ich kann das ja mal erklären für

Speaker1: unsere ganz jungen Zuhörer.

Speaker1: Die Concorde war damals einfach ein Überschall-Passagierflugzeug.

Speaker1: Und dann gab es ganz damals dann einen ganz, ganz tragischen Brand mit einer

Speaker1: Explosion bei einem Start der Concorde.

Speaker1: Und dann hat man gesagt, die wird nicht mehr für die kommerzielle Luftfahrt

Speaker1: eingesetzt. Damit werden keine Menschen mehr geflogen.

Speaker1: Mit der konnte man mit Überschall von Europa nach New York in relativ schneller Zeit fliegen.

Speaker0: Ich glaube, vier Stunden.

Speaker1: Ja, in vier Stunden. Und heutige Passagiermaschinen brauchen Minimum acht Stunden.

Speaker1: Also es war schon ein Wunderwerk der Ingenieurskunst und der technischen Meisterleistung,

Speaker1: die der Mensch so zustande gebracht hat.

Speaker0: Ja, könnt ihr, falls ihr mal nach

Speaker0: Süddeutschland kommt, euch übrigens im Technikmuseum Sinsheim angucken.

Speaker1: Also wenn ihr das nächste Mal das Haus von Alex mit Eiern bewerfen wollt und

Speaker1: ihr auf dem Weg seid, dann macht man...

Speaker0: Ah, das ist weit weg von mir.

Speaker1: Das ist eine Schutzbehauptung. Ihr könnt auch zu mir kommen,

Speaker1: an die Nordseeküste setzen wir uns, nachdem ihr mein Haus mit Eiern beworfen

Speaker1: habt, dann ins Café und essen ein Eis. Oder reden darüber, ob ihr das besser könntet als ihr.

Speaker0: Ja, okay. Nicht schlecht.

Speaker0: Ja, also wie gesagt, so alles in allem kann man sich auf jeden Fall angucken.

Speaker0: Die Kritiker mochten den Film auch.

Speaker0: Ich mag auch den Soundtrack, der ist nämlich wirklich richtig gut getroffen

Speaker0: und ist bei mir einiges von dem Soundtrack auch in meiner Lieblingssongs-Playlist

Speaker0: auf Spotify und kann man auf jeden Fall sich ganz gut anhören.

Speaker0: Und ich glaube, damit hätten wir es zum Film erstmal.

Speaker1: Definitiv, also ich hätte da auch nichts weiter zu sagen. Alles,

Speaker1: was ich sagen wollte zu dem Film, habe ich gesagt.

Speaker0: Na dann, dann darfst du mal über die Serie sprechen, weil die habe ich nicht gesehen.

Speaker1: Okay, ja, sehr gerne. Als Serie mitgebracht haben wir heute eine Romanverfilmung,

Speaker1: die Serie Ripley aus dem Jahr 2024 von Netflix.

Speaker1: Der ein oder andere kennt Ripley vielleicht schon als Film, der damals mal erschienen ist.

Speaker1: Ich weiß jetzt gerade nur spontan nicht mehr mitgewirkt hat.

Speaker1: Ist aber auch egal, denn der Film an sich war im Vergleich zu der Serie wirklich

Speaker1: schlecht. Wir reden über die Serie.

Speaker1: Ripley, wer es nicht kennt oder erst mal nichts damit anfangen kann,

Speaker1: ist eine, ich habe es gerade gesagt, Literaturverfilmung.

Speaker1: Es geht darum, dass ein reicher Mann Tom Ripley beauftragt, nach Italien zu

Speaker1: reisen, um seinen vagabundierenden Sohn, das ist auch so ein schönes Wort für

Speaker1: herumreisen, vagabundierenden Sohn zur Rückkehr zu bewegen.

Speaker0: Du bringst Niveau in unsere Folge.

Speaker1: Nach den letzten Minuten, Alex, war das auch nötig.

Speaker1: Als Tom diesen Auftrag dann annimmt, ist das der erste Schritt in ein Leben

Speaker1: voller Täuschung, Betrug und Mord.

Speaker1: Denn wer jetzt hier eine ganz klassische Heldengeschichte erwartet,

Speaker1: wird enttäuscht. Tom Ripley ist nämlich ein mordender Betrüger.

Speaker1: Die Netflix-Serie Ripley von 2024 basiert auf Patricia Highsmiths Romanreihe

Speaker1: rund um den schillernden, aber kriminellen Antihelden Tom Ripley.

Speaker1: Die Serie ist eine moderne Adaption, die sowohl die Psychologie der Charaktere

Speaker1: als auch die düsteren Elemente der ursprünglichen Bücher aufgreift,

Speaker1: aber sie verlegt die Handlungen in die 1990er Jahre und macht einige Anpassungen, um die Geschichte,

Speaker1: die zeitgenössischen Themen und die heutige Medienlandschaft anzupassen.

Speaker1: Die Serie folgt hierbei Tom Ripley, einem cleveren, aber skrupellosen jungen

Speaker1: Mann, der sich von einem einfachen Leben als kleiner Betrüger zu einem manipulativen

Speaker1: Meister des Betrugs und der Täuschung entwickelt.

Speaker1: Ripley selbst lebt in New York und arbeitet als kleiner Angestellter in einem

Speaker1: Antiquitätenladen, als er von einem reichen Geschäftsmann in der Serie Herbert

Speaker1: Greenleaf angesprochen wird.

Speaker1: Das ist eben dieser reiche Typ, der möchte, dass Ripley seinen Sohn aus Europa

Speaker1: besorgt, beziehungsweise besorgt, den auch scharf, den zurück nach Amerika bringt.

Speaker1: Der Sohn heißt Dickie und lebt wohl in Italien und lässt sich dort ein ziemlich

Speaker1: luxuriöses Leben gönnen, mit dem Geld seines Vaters und missachtet dabei so

Speaker1: die Pflichten, die der Vater auch an ihn stellt.

Speaker1: Da Ripley selber sich nur halbwegs über Wasser halten kann und auch viele betrügerische

Speaker1: Akte in Amerika begeht, wird die Luft für ihn dort eben auch dünner,

Speaker1: was dann dazu führt, dass er diesen Job annimmt, eben auch, weil er lukrativ bezahlt wird.

Speaker1: Und so reist Ripley dann nach Europa. Doch je mehr er Dickie kennenlernt,

Speaker1: desto mehr entwickelt er eine Besessenheit für das Leben und diesen Reichtum, den er führt.

Speaker1: Während er sich immer weiter in Dickies Welt integriert und sich als vertrauter

Speaker1: Freund ausgibt, beginnen die Dinge zu eskalieren.

Speaker1: Ripley wird zunehmend von seinem eigenen Drang nach sozialem Aufstieg und dem

Speaker1: Wunsch nach einem besseren Leben getrieben, was ihn schließlich zu immer gefährlicheren

Speaker1: und mörderischen Entscheidungen führt.

Speaker1: Im Verlauf der Serie wird Ripley in einen Strudel aus Lügen,

Speaker1: Täuschung und Verbrechen gezogen.

Speaker1: Die Grenze zwischen der Identität, die er sich erschafft, und der Realität beginnt

Speaker1: jeweils zu verschwimmen.

Speaker1: Die Serie zeigt Ripleys innere Zerrissenheit und seine psychologischen Abgründe,

Speaker1: während er weiter in eine Welt aus Manipulation und Mord abgleitet.

Speaker1: Und damit haben wir eigentlich schon die Story als solche in der Handlung einmal

Speaker1: im Schnelldurchlauf erzählt.

Speaker1: Wir hätten noch Platz für viel, viel mehr und viel mehr Tiefgang.

Speaker1: Aber das würde den Rahmen hier tatsächlich sprengen.

Speaker1: Das also erstmal als groben Überflug zur Serie.

Speaker0: Klingt nach etwas, was auch DiCaprio spielen könnte. Ich sehe hier irgendwie

Speaker0: Parallelen zu Gatsby und Catch Me If You Can.

Speaker1: Ja, nicht so ganz. Also in Gatsby ist DiCaprio ein sehr aus der Einsamkeit herausgetriebener,

Speaker1: sehr extrovertierter Charakter, der seinen Haus ständig mit diesen überzogenen

Speaker1: Partys vollmacht. wo wir am Ende ja erst erfahren, dass er psychisch geschädigt ist.

Speaker1: Und in Catch-me-if-you-can, ja, er ist Hochstabler, er ist Betrüger, aber er mordet nicht.

Speaker1: Und das unterscheidet ihn ganz klar von Tom Ripley, weil Tom Ripley irgendwann

Speaker1: aus der reinen Habgier und diesem Drang, dieses selbst erfundene,

Speaker1: soziale, hochangesehene Leben zu führen, eben tatsächlich anfängt,

Speaker1: die Leute umzubringen. Er geht wirklich über Leichen.

Speaker1: Und das ist dahingehend tatsächlich sehr brutal, weil die gesamte Serie minimalistisch

Speaker1: gehalten ist und in Schwarz-Weiß gedreht wurde.

Speaker1: Also die paar Folgen, die Netflix uns gegönnt hat, die immer über eine Stunde

Speaker1: gehen, sind alle in einem sehr kontrastreichen Schwarz-Weiß gedreht.

Speaker1: Es gibt keine Farbe, sodass dann auch das Blut der Opfer tiefschwarz und richtig

Speaker1: dicksickernd auf dem Fernseher erscheint.

Speaker1: Und das ist einfach mal was ganz anderes, als wenn wir uns heute mal wieder

Speaker1: einen Film angucken, wieder mal in Farbe, weil in Schwarz-Weiß kannst du einfach

Speaker1: viel mehr machen und du siehst die Unebenheit der Haut der Schauspieler einfach ganz anders.

Speaker1: Dass du siehst die ohnehin schon von Andrew Scott dunklen Augen einfach noch viel dunkler.

Speaker1: Und auch eine Dakota Fanning, die in dem Film mitspielt, wirkt eben in schwarz-weiß,

Speaker1: man kennt es ja nur blond in Farbe, in schwarz-weiß auch noch mal ganz anders.

Speaker1: Hat das einfach ein ganz, ganz anderes, immersives Gefühl und Erlebnis für dich

Speaker1: als Zuschauer dieser Serie.

Speaker1: Und wird dann tatsächlich noch akzentiert von wirklich wahnsinnig tollen Kameraaufnahmen,

Speaker1: die in der gesamten Serie eingefangen werden.

Speaker1: Wir haben zum Beispiel eine Szene in Italien, die sind an einem Ort,

Speaker1: da sind überall nur Treppen und es geht in dem gesamten Film irgendwie immer

Speaker1: nur Treppe rauf, Treppe runter, Treppe rauf, Treppe runter und das erinnert

Speaker1: dann manchmal so ein bisschen an diesen Klassenunterschied zu Parasite,

Speaker1: wo ja auch viel mit Treppen in Form des sozialen Aufstiegs gearbeitet wurde.

Speaker0: Das stimmt, ja, tatsächlich. Aber auch super Besetzung dann mit Andrew Scott.

Speaker0: Ich mochte den auch schon als Jim Moriarty bei Sherlock tatsächlich sehr gern.

Speaker0: Und ansonsten, was hat der filmmäßig gemacht? Der war bei 1917.

Speaker1: Hat er mitgespielt, glaube ich.

Speaker1: Und Dickie, der von dem reichen Unternehmer aus Amerika, wird eben von Johnny Flynn gespielt.

Speaker1: In der Serie ein sehr sympathischer Charakter, wird sympathisch gezeichnet,

Speaker1: trotz seines vagabundierenden Lebensstils, dass man dann tatsächlich auch wirklich

Speaker1: Mitleid bekommt, als er umgebracht wird.

Speaker1: Louis Hoffmann, deutscher Schauspieler dabei, der hat in Dark mitgespielt und

Speaker1: internationale Berühmtheit erlangt, spielt auch mit und ist der Freund von Dickie Greenleaf,

Speaker1: der irgendwie Tom Ripley durchschaut, aber wenn es dann zur Warnung kommt,

Speaker1: ist es eigentlich schon zu spät.

Speaker1: Und wir haben auch einen italienischen Schauspieler dabei, das ist nämlich Maurizio

Speaker1: Lombardi, der hier den Polizeiinspektor spielt, der Ripley die ganze Zeit auf der Spur ist.

Speaker1: Und das ist wie bei Catch Me If You Can, und da könntest du mit deinem Vergleich

Speaker1: wieder recht gehabt haben, dieses Katz-und-Maus-Spiel, immer wenn man denkt,

Speaker1: Ja, jetzt hat der Polizist den Verbrecher, lässt sich der Verbrecher wieder

Speaker1: was einfallen, was den Polizisten wieder Lichtjahre zurückwirft.

Speaker1: Und so geht das eben über die gesamte Serie.

Speaker1: Und das ist einfach unfassbar spannend mit anzusehen.

Speaker0: Ja, wenn man mal so über den Cast drüber guckt, sind noch ein paar andere bekannte Menschen dabei.

Speaker0: Fisher Stevens zum Beispiel, den könnte man unter anderem aus Blacklist zum

Speaker0: Beispiel kennen oder aus Succession.

Speaker0: Da hat er mitgespielt. Im Übrigen auch, der ist schon verdammt lang im Business.

Speaker0: Er hat bei Nummer 5 Lebt zum Beispiel damals 1988 schon mitgespielt.

Speaker0: Und der gute Mann war tatsächlich mit Michelle Pfeiffer liiert,

Speaker0: habe ich gerade gesehen.

Speaker0: Also ja, der Cast kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Speaker0: Auch eine ganz interessante Persönlichkeit, die noch mit dabei ist,

Speaker0: ist Elliot Paulina Sumner, die sowohl Musikerin ist, als auch in Film und Fernsehen

Speaker0: immer wieder mal zu sehen gewesen ist.

Speaker0: Unter anderem in The Gentleman, da sind wir wieder bei Guy Ritchie,

Speaker0: da hat sie 2020 auch eine Rolle gehabt.

Speaker0: Und sie war auch bei dem Bond-Film Keine Zeit zu sterben mit dabei und in diversen anderen Serien.

Speaker0: Also eine ganz interessante Persönlichkeit, insofern, weil sie halt im Prinzip beides spielen kann.

Speaker0: Sie kann einen Jungen oder ein Mädchen spielen und dadurch, dass das so ist,

Speaker0: Sagt sie auch über sich selber, sie hat keine Pronomen. Also sie sagt halt,

Speaker0: sie ist halt quasi geschlechtsneutral.

Speaker0: Was halt für so Film und Fernsehen natürlich klasse ist, weil die halt beides

Speaker0: spielen kann. Also er, sie, es, beides spielen kann.

Speaker1: Definitiv. Also es tut der Serie auch keinen Abbruch. Auch diese Vielfalt an

Speaker1: Schauspielern, auch Hochkarätern sind es ja letzten Endes auch, sorgen wirklich dafür.

Speaker1: Man hat ja oft das Problem, wenn man dann eine Serie guckt mit einem sehr hohen

Speaker1: Staraufgebot, dass sie sich gegenseitig ausstechen und neutralisieren,

Speaker1: weil der eine den anderen überspielen will.

Speaker1: Zero Day ist da zum Beispiel ein gutes Negativbeispiel.

Speaker1: Aber hier in Ripley merkt man trotz des Daraufgebots nicht, dass sie miteinander

Speaker1: konkurrieren. Sie spielen wirklich miteinander.

Speaker1: Und das ist wirklich toll, auch die Chemie im Zusammenspiel untereinander mit ansehen zu können.

Speaker0: Schwarz-Weiß hatten wir noch nie.

Speaker1: Nee, auch nicht. Tatsächlich.

Speaker0: Schon wieder eine Premiere.

Speaker1: Wahnsinn, jede Woche. Nee, jede Folge eine neue Premiere. So viel von mir zu

Speaker1: Ripley. Also kann man sich angucken. Keine leichte Kost, vielleicht jetzt nicht zum Durchschauen.

Speaker1: Auf keinen Fall für Kinder. Also die hat eine FSK von 16, die Serie.

Speaker1: Macht es euch trotzdem gemütlich, wenn ihr die gucken möchtet.

Speaker1: Aber macht Pausen. Also ihr werdet sie eh nicht komplett durchschauen können

Speaker1: an einem Abend. Dafür ist es zu viel Input.

Speaker1: Aber hundertmal besser als der Film, der talentierte Mr. Ripley. Da spielte...

Speaker0: Ach, das? Diesen Rippling?

Speaker1: Ja, genau.

Speaker0: Den habe ich gesehen.

Speaker1: Aber der Film ist einfach im Vergleich zur Serie schwach. Ich habe erst die

Speaker1: Serie gesehen, dann den Film. Der Film hat mir nicht ansatzweise so gut gefallen.

Speaker0: Okay. Ja, wo kann man das denn sehen?

Speaker1: Auf Netflix. Es ist ein Netflix-Original. Eine der seltenen,

Speaker1: wirklich guten Netflix-Serien. Das kann ich auch ruhigen Gewissens sagen.

Speaker0: Ja, da stimme ich dir komplett zu. Also die Netflix-Produktionen sind größtenteils

Speaker0: ziemlich er Krampf. was da so läuft.

Speaker0: Aber, naja, wir hatten es ja letztens auch abends davon. Netflix hat halt leider

Speaker0: sehr viel Anime mittlerweile.

Speaker1: Stimmt.

Speaker0: Deswegen bin ich da immer noch mit meinem Abo. Weil ja, auch ich schaue Anime. Du nicht.

Speaker1: Ich nicht, haben wir ja letzten Abends festgestellt. Ich bin jetzt bei Paramount

Speaker1: Plus so ein bisschen gestrandet. Ich finde nämlich tatsächlich,

Speaker1: dass sie sehr gute Serien bringen.

Speaker1: Ich habe jetzt 1883 geguckt. Wahnsinnig tolle Serie. Ich weiß nicht,

Speaker1: ob du davon gehört hast, Alex.

Speaker0: Ich habe davon gehört, aber ich habe es noch nicht gesehen.

Speaker1: Gehört zu Yellowstone, zu dem Franchise von Taylor Sheridan.

Speaker1: Sheridan, den wir damals hier mit Hell or High Water hatten. In unseren Anfängen.

Speaker1: 1883 ist eine Spin-Off-Serie zu Yellowstone, danach 1923 und dann fünf oder

Speaker1: sechs Staffeln Yellowstone. Tatsächlich schon sehr fortgeschritten.

Speaker0: Ich hab mir letztens in diese andere Netflix-Produktion mal reingeguckt.

Speaker0: Wie hieß denn das? Das ist auch so in diesem 1800 irgendwas. American Prime Evil?

Speaker1: Mega, die fand ich mega.

Speaker0: Das ist cool. Das ist cool, ja.

Speaker1: Hat mich in Teilen auch an The Revenant erinnert. Wobei ich sagen muss,

Speaker1: The Revenant und diese Serie kannst du eigentlich kaum vergleichen.

Speaker1: Also die Zeit ist dieselbe, in der es spielt, aber sehr gut.

Speaker1: Also es war eine positive Überraschung für mich.

Speaker0: Ja, wie gesagt, nicht alles ist Käse, was die produzieren. Es gibt auch gute

Speaker0: Sachen, aber leider sehr wenig.

Speaker1: Das stimmt.

Speaker0: Tja, da ist dann trotzdem halt das Apple-Abo sinnvoll. Nach wie vor.

Speaker1: Ich finde das schön. Ich habe dich im Laufe unseres nun 37 Folgen andauernden

Speaker1: Podcasts so langsam überzeugt vom Angebot.

Speaker0: Das war so ein schleichender Prozess. Ja, die haben außerdem Snoopy.

Speaker1: Ja, wenn man Fan von Snoopy ist, dann lohnt sich das auf jeden Fall.

Speaker0: Absolut, also ich schaue auch mit meinen 46 Jahren gerne Zeichentrick, nach wie vor.

Speaker1: Das ist auch überhaupt nicht verwerflich. Zwei, dreimal im Jahr gucke ich mir

Speaker1: sogar noch das Original Dschungelbuch an, also den Zeichentrickfilm,

Speaker1: weil ich den einfach herrlich finde. Ich bin ein Riesenfan vom Dschungelbuch.

Speaker1: Und König der Löwen, der Zeichentrickfilm. Gefällt mir auch.

Speaker0: Da gibt es jetzt was Neues, ne? Mufasa. König der Löwen. Mufasa, ja. Genau.

Speaker0: Ja, ich weiß nicht, ob ich mir das angucke. Ich bin nicht so ein König der Löwen-Fan.

Speaker0: Aber beim Dschungelbuch hast du mich auf jeden Fall.

Speaker0: Ich habe einen Kumpel, der kann den King-Louis-Song in sogar King-Louis-Stimme.

Speaker1: Ach, das ist cool.

Speaker0: Das ist klasse.

Speaker1: Das ist ja mega. Genial. Also das ist ein Hidden Talent.

Speaker0: Das stimmt. Das stimmt, ja. Ja, gut. Also sollten wir auf jeden Fall mal reingucken, glaube ich.

Speaker0: Wandert auf die Liste. Sehr schön. Das habe ich schon zweimal nacheinander gesagt. Genau.

Speaker1: Schreibt mir einfach, wenn es irgendwann soweit ist, und dann wissen wir Bescheid.

Speaker0: Mache ich natürlich gerne. Ja, nächstes Mal haben wir eine Sonderfolge für euch.

Speaker0: Das kann ich an der Stelle jetzt schon mal sagen. Ich sage sogar,

Speaker0: worum es geht. Dann müsst ihr nicht zwei Wochen warten.

Speaker1: Trommelwirbel?

Speaker0: Wir haben eine... Achso, warte mal, Trommelwirbel. Wo ist der?

Speaker0: Habe ich Drumroll? Ja, habe ich.

Speaker1: Wahnsinn.

Speaker0: Wir haben nächstes Mal eine Sonderfolge, nämlich zur UNA-Trilogie.

Speaker0: Wir haben das erste Mal ausschließlich den deutschen Film bei uns.

Speaker0: Das heißt, wir haben keine Serie dabei, sondern wir sprechen über die drei fantastischen

Speaker0: Filme Bang, Boom, Bang, Boom, Bang, was nicht passt, wird passend gemacht und Goldene Zeiten.

Speaker0: Und das ist eben die UNA-Trilogie. Da dürft ihr euch schon drauf freuen.

Speaker0: Eine der wenigen deutschen Produktionen, die ich wirklich auch mir immer wieder angucken kann.

Speaker1: Dann sind wir doch gespannt, was uns dann am 11. April erwartet.

Speaker0: Ja, in diesem Sinne, ihr kennt den Drill wie immer. Folgt uns, wo man uns folgen kann.

Speaker0: Bewertet uns gerne auch an der Plattform, wo ihr uns hört. Kann man mit jedem

Speaker0: Podcatcher mittlerweile tun.

Speaker0: Bei Spotify könnt ihr uns sogar auch Kommentare da lassen.

Speaker0: Und ja, ansonsten, ihr findet uns nicht nur in eurem Podcatcher,

Speaker0: sondern natürlich auch bei Facebook, bei Instagram und den Pascal und mich auch

Speaker0: noch mit unseren persönlichen Profilen bei LinkedIn.

Speaker0: Findet ihr alles wie immer unten in den Shownotes. Und falls ihr mal zu Gast

Speaker0: sein möchtet bei uns in der Folge, dann ist die Gelegenheit,

Speaker0: lasst uns eine Nachricht mit Speakpipe da. Auch den Link findet ihr unten in den Videoshownotes.

Speaker0: Nein, wir sind nicht auf YouTube, falsches Format. In den Shownotes zur Folge.

Speaker0: Und ja, ich habe heute erst für YouTube was aufgenommen, deswegen.

Speaker0: Ja, und dann könnt ihr, wenn ihr möchtet, auch hier mal gern zu Gast sein.

Speaker0: Und was mir übrigens immer noch fehlt, wir hatten euch mal in der Community-Folge

Speaker0: gefragt, ob ihr Bock habt, mal eine Live-Folge mit uns zu machen.

Speaker0: Da habe ich seitdem irgendwie nichts mehr von gehört.

Speaker0: Das würde ich immer noch total gerne machen, aber natürlich nur, wenn Interesse da ist.

Speaker0: Also jetzt mal so auf gut Glück wie bei Twitch einfach online sein und warten,

Speaker0: dass jemand kommt, finde ich ein bisschen doof.

Speaker0: Wäre schon cool, wenn da ein paar Leute sagen, ja, hätte ich grundsätzlich Bock.

Speaker0: Dann finden wir da auch ein Datum. Da können wir auch gerne irgendwie eine Umfrage machen bei Insta.

Speaker0: Und dann finden wir da auch einen passenden Zeitpunkt, wo ihr dann die Möglichkeit

Speaker0: habt, bei uns hier quasi in unserem Studio auch aufzuschlagen.

Speaker1: Genau, nutzt die Gelegenheit. Wie viele Podcaster kennt ihr,

Speaker1: die euch das anbieten? Denkt mal drüber nach.

Speaker0: Genau, könnt ihr mal gut Gedanken drüber machen. Ey, was mir noch einfällt,

Speaker0: ich bin ja im August bei dir oben

Speaker0: in deiner Ecke. Wir könnten fast mal überlegen, ob wir ein Fan treffen.

Speaker1: Ja, darüber sprachen wir. Ja, warum eigentlich nicht? Sag rechtzeitig Bescheid

Speaker1: und reiche ich den Urlaub dafür ein und dann drehen wir da was Schönes.

Speaker0: Nämlich mein Equipment. Gut, also in diesem Sinne, das war's für diese Woche

Speaker0: und dann hören wir uns in 14 Tagen wieder. Macht's gut.

Speaker1: Macht's gut. Tschüss.

Music:

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.