046: Welcome back!
Shownotes
In dieser Episode des Podcasts „Bildschirm Buddies“ reflektieren Pascal und Alex das Kinojahr 2025, das zwar nicht mit den üblichen kollektiven Kinomomenten glänzen konnte, jedoch reich an bemerkenswerten Heimkinostarts war. Der Auftakt steht im Zeichen des neuen Jahres, und die beiden Gastgeber berichten von ihren persönlichen Kino- und Serienerlebnissen sowie den Auswirkungen der jüngsten Pause auf ihre Produktionen.
Im Verlauf der Episode widmen sich Pascal und Alex den Heimkino-Highlights des Jahres, die von Klassikern in neuen Formaten bis hin zu restaurierten Versionen reichen. Besonders im Fokus stehen Serien und Filme wie „Donnie Darko“ in der 4K-UHD-Version und die Neuauflage von „World War Z“. Während Pascal seine Vorfreude auf das Steelbook von „World War Z“ teilt, bleibt Alex skeptisch und äußert seine abwartende Haltung zu dieser Filmgattung, was zu einer lebhaften Diskussion über die Vorzüge und Nachteile von Zombie-Filmen führt.
Die beiden sprechen darüber, wie wichtig es ist, die eigene Film- und Serienliste abzuarbeiten und sich Zeit für die Genüsse der Filmkunst zu nehmen, insbesondere während der langen Wartezeiten auf neue Kinoproduktionen. Dabei wird auch der entfallene Verleih auf Festivals thematisiert, der für viele filmbegeisterte Zuschauer eine große Enttäuschung darstellt. Die Diskussion wechselt von starren Mustern hin zu den abwechslungsreichen Erlebnissen, die das Streaming bieten kann.
Im zweiten Teil der Episode werden Kritikerlieblinge und Festivalfilme diskutiert, wobei Alex seine Enttäuschung über den Film „Asteroid City“ zum Ausdruck bringt und Pascal seine Begeisterung für die neueste Stephen King-Verfilmung „Mr. Mercedes“ teilt. Es entsteht eine tiefere Diskussion über die verschiedenen Stile von Filmen und deren Wahrnehmung, gepaart mit der Frage nach dem Unsinn und der Kreativität in der Filmproduktion.
Ein weiterer zentraler Punkt der Episode sind die Videospiele des Jahres 2025. Pascal und Alex sprechen über ihre Lieblingsspiele und neuen Titel wie „Elder Scrolls 6“ und „Cyberpunk 2077: Neon Requiem“. Die beiden erzählen von ihren Erfahrungen mit den Spielen und wie sich die Branche in den letzten Jahren verändert hat, um sich den aktuellen Trends anzupassen. Zudem wird die Qualität des Geschichtenerzählens in modernen Videospielen gewürdigt und die emotionalen Herausforderungen, die sie darstellen können.
Abschließend beleuchten die beiden Gastgeber die nahrhaften Themen rund um das Urheberrecht und die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Medienproduktion. Sie diskutieren die Notwendigkeit von Transparenz und Kennzeichnung, um den Zuschauern und Konsumenten klarzumachen, was ihnen präsentiert wird und welche Technologien dabei eingesetzt werden. Dabei wird die besorgniserregende Entwicklung behandelt, dass KIs möglicherweise die kreative Arbeit von Film- und Musikproduzenten gefährden könnten.
Diese Episode von „Bildschirm Buddies“ bietet einen umfassenden Einblick in die Welt des Films und der Spiele und eröffnet interessante Perspektiven auf die aktuellen Entwicklungen in der Medienlandschaft.
Shownotes:
Links aus der Folge:
Making of F1: https://youtu.be/UaklCDha5-I
Behind the scenes F1: https://youtu.be/UaklCDha5-I?si=NzTpdA3fYYiH_QS-
Santiago Zismer zu Gast bei Edeltalk: https://youtu.be/TkmQ5izLFic
LEGO Voyagers: https://www.lego.com/de-de/games/lego-voyagers (googelt das Ende vor dem Kauf!)
@bildschirmbuddies bei Instagram: https://www.instagram.com/bildschirmbuddies/
Bildschirm Buddies auf Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61553152118680
Pascal bei Instagram: https://www.instagram.com/wichmannpascal/
Pascal auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/pascal-wichmann-aa5367279/
Alex auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexander-karls-931685139/
Ihr wollt uns was mitteilen und mit etwas Glück sogar in der nächsten Sendung mit eurer Nachricht zu hören sein? Dann nutzt unser Voicemail-Funktion: https://www.speakpipe.com/BildschirmBuddies
Transkript anzeigen
Speaker1: Das klassische Kinojahr im Sinne kollektiver Kinomomente gab es 2025 leider
Speaker1: nicht wirklich, dafür aber richtig tolle Heimkinostarts und damit herzlich willkommen
Speaker1: zu Folge 46 von dem Podcast Bildschirm Buddies.
Speaker0: Bildschirm Buddies, der Film- und Serien-Podcast mit Pascal Wichmann und Alexander Kahls.
Speaker1: Ja, und damit herzlich willkommen zu Folge 46. Die mache ich nicht alleine, die mache ich mit Alex.
Speaker1: Und ja, wir sagen erstmal ganz groß Hallo, wie ich jetzt auch an den Alex und
Speaker1: auch an euch. Moin, danke fürs Dabeisein.
Speaker0: Moin Pascal und frohes neues Jahr noch. Wir dürfen das sagen, heute ist der 1. Januar.
Speaker0: Wir haben uns bisher auch nur per Text dazu beglückwünscht dass das neue Jahr
Speaker0: doch bitte besser werden würde deswegen machen wir einmal einen Auf hier alkoholfreien Champagner,
Speaker0: Ja, Pascal, ist eine Zeit lang her, 4. Juli, du hast es gerade gesagt.
Speaker0: Es war zum Independence Day, haben wir unsere eigene Independence mal wahrgenommen.
Speaker1: Genau, richtig.
Speaker0: Was auch nicht so schlecht war und was auch gut getan hat. Falls man im Hintergrund
Speaker0: irgendwelche Tiergeräusche hört, ist es mein Dackel, der hier neben mir auf
Speaker0: dem Boden liegt und ein bisschen vor sich hin maunst in der Sonne.
Speaker0: Also hier scheint tatsächlich die Sonne in Regensburg, was für die Jahreszeit
Speaker0: ein absoluter Knaller ist. Also das gibt es nicht oft.
Speaker0: Ja und ich freue mich, dass wir heute wieder aufnehmen können,
Speaker0: nach der etwas längeren Pause.
Speaker0: Du hast es damals so schön angekündigt in der 45 aus gesundheitlichen Gründen
Speaker0: und das war auch mal nötig, einfach ein bisschen einen Break zu machen.
Speaker0: Viele haben mich auch gefragt, ja, wann geht es denn weiter,
Speaker0: auch bei meinem anderen Podcast und ich habe gesagt, liebe Leute,
Speaker0: ich mache das nicht beruflich, also es ist nicht meine Lebensaufgabe,
Speaker0: euch jede Woche mit einer neuen Podcast-Folge zu versorgen, sondern das ist
Speaker0: meistens einfach nur ein Hobby,
Speaker0: und deswegen gönnt mir bitte mal eine Pause an den Pascal auch und es geht dann
Speaker0: schon weiter. Wenn es weitergeht, geht es weiter.
Speaker1: Genau, das haben wir ja auch immer so gesagt, auch unter uns.
Speaker1: Und ja, wie du schon gesagt hast, diese Pause, die tat uns vielleicht auch ganz gut,
Speaker1: weil man ja doch dann das ein oder andere anders machen konnte,
Speaker1: aufarbeiten konnte und auch mal ein bisschen Pause machen konnte und durchatmen
Speaker1: konnte, weil ja für so ziemlich jeden so ein bisschen mehr, ein bisschen weniger los war.
Speaker1: Von daher freut es mich auch umso mehr, dass wir wieder da sind,
Speaker1: wieder für euch da sind und euch mit neuem Kino- und Filmcontent versorgen können.
Speaker0: Ganz genau. Und dann hat man natürlich auch die Zeit, sich die ganzen Sachen
Speaker0: mal anzugucken, über die wir heute so sprechen möchten.
Speaker0: Thema heute war oder soll sein Film Highlights, also Medien Highlights 2025.
Speaker0: Was war da so dabei und vielleicht auch was kommt dann jetzt 2026?
Speaker0: Und ich würde sagen, nachdem Pascal die Liste soweit vorbereitet hat, fang doch direkt mal an.
Speaker1: Ja, womit fange ich denn dann direkt mal an? Also wir haben natürlich,
Speaker1: jetzt reden wir natürlich mal über so Heimkino-Starts. Das liegt einfach daran,
Speaker1: dass filmisch im Kino nicht viel lief.
Speaker1: Und ja, so Beispiele, die für ein qualitatives Heimkino so gekommen sind,
Speaker1: sind Donnie Darko in der 4K-UHD-Version, Deadman, eine Restaurierung,
Speaker1: das ist eine historische Aufwertung und kein Streaming-Ersatz.
Speaker1: Das ist auch ganz wichtig, denn wer im Heimkino sitzt und Qualität möchte,
Speaker1: der kauft sich die Blu-Rays ohne Qualitätsverluste vom Streaming,
Speaker1: wobei Streaming natürlich auch seine Berechtigung hat.
Speaker1: Und was mich persönlich sehr gefreut hat, World War Z als 4K-Stilbook.
Speaker1: Ich weiß nicht, wie es dir geht, Alex, aber ich habe damals tatsächlich auf
Speaker1: diesen Kinostart und auch den Filmstart von World War Z hingefiebert,
Speaker1: sodass mich diese Nachricht mit diesem 4K-Stilbook dann tatsächlich richtig gefreut hat.
Speaker0: Ja, also ich bin jetzt nicht der größte Fan von World War Z.
Speaker0: Also das Zombie-Thema war halt zu dem Zeitpunkt einfach überall und kaum wegzudenken.
Speaker0: Ja, halt gerade vor allem durch The Walking Dead und Co.
Speaker0: Und ich mag das Thema grundsätzlich, aber World War Z hat mich so ein bisschen
Speaker0: genervt, weil es einfach zu viel Action war und zu viel...
Speaker0: Halt so für das Publikum, was halt mit dem Genre nichts am Hut hat,
Speaker0: einfach Dinge reingemacht.
Speaker0: So dieser Zombiestapel an der Mauer, wo sie immer höher sich aufstapeln und am Ende rüberkommen.
Speaker0: Das ist so ein Ding gewesen, da hätte ich dann am liebsten einfach ausgemacht,
Speaker0: weil ich mir damals auch gedacht habe, meine Güte, was für ein Blödsinn.
Speaker0: Ja, gut, das Thema ist bedient worden, es sah auch damals gut aus.
Speaker0: Und ja, natürlich schön, dass es jetzt da eine Steelbook-Variante von gibt.
Speaker0: Ich bräuchte sie jetzt nicht unbedingt, aber gut, ich meine,
Speaker0: ich habe den Film nun mal gesehen.
Speaker0: Es ist jetzt für mich kein Film, den ich zwei- oder dreimal sehen müsste unbedingt,
Speaker0: aber ja, okay, war halt jetzt so.
Speaker1: Ja, genau. Wir haben hier auch noch ein paar weitere Filme draufstehen.
Speaker1: Wir haben auch schon mal drüber gesprochen über Tron, den ersten Teil.
Speaker1: Du erinnerst dich vielleicht oder unsere Hörer auch. Da gab es dann ja auch
Speaker1: die Fortsetzung, Tron Ares war so ein Blockbuster-Highlight im zurückliegenden Jahr.
Speaker1: Hast du persönlich diesen Film gesehen? Ja, nein, vielleicht?
Speaker0: Nein, tatsächlich nicht. Ist irgendwie an mir vorbeigegangen.
Speaker1: Genau, also ich tatsächlich auch nicht. Ich habe den Kinotrailer damals gesehen.
Speaker1: Was habe ich denn geguckt?
Speaker1: Irgendwas habe ich im Kino gesehen und dann lief dieser Trailer.
Speaker1: Genau, bei The Long Walk lief der.
Speaker1: Und dann dachte ich mir auch so, okay, visuell sah das jetzt ganz gut aus.
Speaker1: Aber irgendwie habe ich dann leider doch nicht die Zeit gefunden,
Speaker1: mir den Film anzuschauen.
Speaker1: Das werde ich aber definitiv nachholen, weil Tron Legacy war ja tatsächlich,
Speaker1: finde ich, ein sehr guter Film.
Speaker1: Und ich hoffe dann einfach mal,
Speaker1: dass die Fortsetzung auch ihren Job macht und auch eben ganz gut wird.
Speaker0: Ja, also du hast den auch noch nicht gesehen.
Speaker1: Nee, leider nicht. Aber vielleicht sehen wir uns das dann ja mal vor für eine
Speaker1: weitere Folge hier, wo wir dann mal über Tron Ares sprechen können.
Speaker0: Ja, das sollten wir auf jeden Fall mal tun. Ja, aber ansonsten,
Speaker0: das Thema ist natürlich cool und ich meine,
Speaker0: Ja, als jemand, der halt im IT-Bereich tätig ist, ist Tron halt schon natürlich
Speaker0: ein Ding, das man gesehen haben sollte.
Speaker0: Also es gibt so Standards, was ich auch unseren Lehrlingen immer sage.
Speaker0: Guckt ihr Matrix an, lies per Anhalter durch die Galaxis und diese ganzen Sachen.
Speaker0: Da kommen halt viele Dinge her, die halt heute irgendwo Common Sense sind.
Speaker0: Und deswegen, ja, guckt euch Tron an, definitiv. Also den Originalstandard Tron
Speaker0: und alles, was halt so aus dieser ganzen Szene herauskommt. und ja.
Speaker0: Prinzipiell. Ich werde mir auf jeden Fall anschauen. Und du hast gerade The
Speaker0: Long Walk angesprochen.
Speaker0: Auch den muss ich mir tatsächlich noch angucken. Der steht schon auf meiner
Speaker0: Liste. Der wandert immer weiter nach oben.
Speaker0: Du hast auch Donnie Darko gesagt.
Speaker0: Donnie Darko fand ich damals einen sehr verstörenden Film, muss ich sagen.
Speaker0: Es war ein ziemlicher Mindfuck, wenn man mir den Ausdruck nachsieht, bitte.
Speaker0: Ja, muss man mögen. Das ist aber mit vielen solchen Filmen, das ist ähnlich
Speaker0: wie mit Trainspotting und Co.
Speaker0: Muss man halt mögen. Also wer sich da nicht drauf einlassen möchte, auf solche,
Speaker0: Sachen wie Sinnsuche unter Zwang und ja, das kann einen halt schon ordentlich
Speaker0: einen Tritt in die Nieren verpassen, das ganze Thema und auch der Film selbst.
Speaker0: Und da habe ich dazu passend auch eine Serie gesehen neulich,
Speaker0: was ich auch maximal verstörend fand und zwar Mr. Mercedes, da habe ich dir
Speaker0: letztens auch geschrieben.
Speaker0: Ob du den, ob du die gesehen hast, ist es auch so, wo ich auch sage,
Speaker0: puh, also starker Tobak, das muss man mögen und vielleicht sollte man sich vorher
Speaker0: mal informieren, worum es da überhaupt so geht.
Speaker1: Ja, auf jeden Fall. Du hast mir schon geschrieben, ob ich es kenne und dann
Speaker1: hast du mir natürlich auch deine klare Empfehlung ausgesprochen.
Speaker1: Und ja, ihr könnt es bestimmt nicht mehr hören, aber ihr habt es bestimmt noch
Speaker1: vermisst. Ich habe es mir auf meine Liste gesetzt und arbeite die auch ab.
Speaker1: Und durch die Pause, die wir jetzt hatten, habe ich ganz viel abgearbeitet.
Speaker1: Das heißt, es ist jetzt auch bei mir, wie du gerade so schön ausgedrückt hast,
Speaker1: ganz weit nach oben gerutscht.
Speaker0: Sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen. Wer auf Stephen King steht,
Speaker0: sollte das sowieso schon gesehen haben, weil es ist halt basierend auf zwei,
Speaker0: drei Büchern von Stephen King. Das erste heißt auch Mr. Mercedes.
Speaker0: Es fängt schon mit einem sehr blutigen Anfang an und wird über die Serie hinweg nicht weniger extrem.
Speaker0: Ich will jetzt gar nicht zu viel spoilern an der Stelle, wir bewegen uns sonst
Speaker0: aus dem Bereich des Jugendfreien hier raus.
Speaker0: Wer es sehen möchte, guckt es euch an, gibt es auf Netflix.
Speaker1: Genau. Ja, was war noch hier?
Speaker1: Kritiker und Festivalfilme. Da
Speaker1: gibt es einen auf der Liste, den habe ich tatsächlich nicht so gefeiert.
Speaker1: Asteriot City. Ich weiß nicht, ob du den Film gesehen hast, aber ich fand den katastrophal.
Speaker1: Also wenn ich an diesen Film zurückdenke, dann bleiben im Grunde genommen nur
Speaker1: weite, knallige und bunte Kamera- und Seteinstellungen im Kopf kleben,
Speaker1: aber die Story ist es tatsächlich nicht.
Speaker1: Also ich weiß nicht, also ich als Schauspieler, ich hätte nicht mein Gesicht
Speaker1: für diesen Film gezeigt.
Speaker1: Ich hatte das Gefühl, dass dieser Film eine unglaubliche schiere Länge aufweist
Speaker1: und wer uns hört, der weiß, dass ich nichts mehr hasse als das Gefühl von unglaublich
Speaker1: langen Längen in Filmen.
Speaker1: Wenn am Ende dann auch noch die Story irgendwie richtig beknackt endet,
Speaker1: wenn ich das so ausdrücken darf, ja dann weiß ich auch nicht,
Speaker1: war ich tatsächlich sehr enttäuscht, zumal ich ja von diesem Film einiges erwartet hatte.
Speaker1: Der Heimkino-Start an sich war jetzt also nicht für mich so dieses eine Highlight
Speaker1: im zurückliegenden Jahr, wo ich mir dachte, wow, das ist eine richtige Bereicherung,
Speaker1: das muss ich unbedingt mitmachen.
Speaker1: Von daher, ja, den habe ich dann einfach zur Kenntnis genommen,
Speaker1: habe ich auf der Liste abgehakt, so nach dem Motto, einmal gucken,
Speaker1: danach nie wieder, das reicht an sich.
Speaker1: Das ist aber halt auch wieder so eine Geschmackssache. Der Film geht nur eine
Speaker1: Stunde 45, fühlt sich wie vier Stunden an. Aber es gibt bestimmt Leute, die den mögen.
Speaker1: Und er hat ja damals auch von der Fachpresse so durchweg so mittelmäßige Bewertungen bekommen.
Speaker1: Also spricht jetzt auch nicht unbedingt für diesen Film.
Speaker0: Was interessant ist, weil du schreibst dazu Extended Cut. Also wie kurz ist
Speaker0: der Film denn ohne Extended Cut?
Speaker1: Ja, das ist... Ach nee, Entschuldigung, die normale Laufzeit ging eine Stunde 45.
Speaker1: Die extendet, ich gehe mal hier eben rein ins Internet und dann suche ich mal.
Speaker1: Die geht dann, wie lange gehst du denn hier? So, da, da, da, da, da.
Speaker1: So, gleich wissen wir es. Ganz kurzen Moment, jetzt könnt ihr uns auch wieder
Speaker1: hier beim Live nachdenken und recherchieren zuhören.
Speaker0: Ich finde das schön, betreutes Googlen.
Speaker1: Es ist lustig, also das Internet sagt, es gibt keine offizielle bekannte Länge,
Speaker1: aber eine Stunde 45, also so wie das Original.
Speaker1: Also das ist spannend, ja gut. Vielleicht auch nur so ein Marketing-Gag,
Speaker1: damit man das Ding irgendwie noch weiter vermarktet und verkaufen kann.
Speaker0: Also ChatGPT musste tatsächlich auch 49 Sekunden darüber nachdenken Da steht,
Speaker0: dass das keine offizielle längere Filmfassung ist sondern entweder ein falsch
Speaker0: benanntes File, ein Bonusclip oder ein Fan-Edit,
Speaker0: Ich weiß nicht, wo du das her hast Ich,
Speaker0: Ja, ich kenne solche Phänomene halt von irgendwelchen Usenet-Plattformen Achso.
Speaker1: Ja Aber gibt es diese Plattformen eigentlich noch? Ich glaube nicht, ne?
Speaker0: Welche Plattformen?
Speaker1: So Usenet-Plattformen.
Speaker0: Das Usenet gibt es nach wie vor natürlich.
Speaker1: Tatsächlich, ja okay. Ich kenne es von damals noch. Also da war ich ein kleiner
Speaker1: Junge und mein Vater, der kannte diese Internetseite halt sehr gut.
Speaker1: Aber ja, genau.
Speaker1: Was war denn so für dich noch so genre-relevant oder so im zurückliegenden Jahr?
Speaker0: Naja, wie gesagt, ich mag ja dieses Horror- und Zombie-Genre grundsätzlich.
Speaker0: Evil Dead Rise kam, fand ich gut, weil das ganze Evil Dead-Thema mag ich grundsätzlich sehr gerne.
Speaker0: Und Freitag der 13. Teil 2, was ich nicht ganz verstehe, warum es einen zweiten
Speaker0: Teil jetzt unbedingt dazu überhaupt braucht. Das ist eine Special Edition.
Speaker0: Freitag der 13. Die ganze Story wurde ja meiner Meinung nach durch Ash vs.
Speaker0: Evil Dead eigentlich ganz gut abgeschlossen.
Speaker0: Insofern, keine Ahnung warum es das gebraucht hat. Ich mag Freitag der 13.
Speaker0: Prinzipiell nicht. Ich habe die als Jugendlicher gesehen, die Filme.
Speaker0: Mich hat es damals ziemlich gestresst und mir ziemlich viel Kopfkino verursacht. Gerade diese,
Speaker0: Was zum Geier ist bei dir im Hintergrund los?
Speaker1: Das war hier wieder das Fenster. Es ist wirklich sehr wenig.
Speaker1: Wir haben eine Windwarnung.
Speaker1: Also jetzt ist es heute mal kein Rettungswagen, der hier durchfährt.
Speaker1: Jetzt ist es ab und zu mal so ein bisschen der Wind, der hier so vorbeihuscht
Speaker1: und auch unbedingt seinen Auftritt hier bei uns haben möchte.
Speaker0: Ja gut, du wohnst an der See.
Speaker1: Ja genau, ich wohne an der See. Genau.
Speaker0: Ja und damals gab es diese eine Szene mit der Kellerklapp-Falltür und da kam irgendwie,
Speaker0: ging gerade so weit auf, dass man einen Arm durchbringt und da hat dann einer
Speaker0: dieser Untoten irgendwie einen Stift bei irgendwem, ich weiß nicht mehr bei
Speaker0: wem, irgendwie in den Fuß reingerammt und hat dann da rumgebohrt und hat dann
Speaker0: den Stift abgeleckt und die Szene hat bei mir lange im Kopf existiert.
Speaker0: Und existiert jetzt wieder. Danke, dass wir drüber reden.
Speaker1: Ja, sehr gerne.
Speaker1: Ja, Silent Night gibt es dann ja tatsächlich auch noch. Müsste dann ja für dich
Speaker1: als Genre-Fan ja tatsächlich dann auch so ein Must-See gewesen sein, oder?
Speaker1: Also diese britische, schwarze Komödie mit diesem leicht apokalyptischen Stil aus dem Jahr 2021.
Speaker0: Ich mag grundsätzlich, wenn das aus England kommt, solche Sachen,
Speaker0: solche Filme und Themen.
Speaker0: Also ich mag halt auch den britischen Humor, der da teilweise so mit drin steckt.
Speaker0: Das ist schon, das hat schon was.
Speaker1: Ja, und das ist ja das Interessante. Der britische Humor wird ja entweder so oder so gesehen.
Speaker1: Ich höre selten Menschen, die sagen, die mögen den britischen Humor.
Speaker1: Jetzt bist du definitiv einer davon, der auf diese Liste dazugekommen ist.
Speaker1: Ich muss tatsächlich sagen, bei mir ist das immer situationsabhängig,
Speaker1: ob ich diesen Humor lustig finde oder nicht.
Speaker0: Ich weiß nicht, ob du Knives Out kennst.
Speaker1: Ja, Knives Out kenne ich. Das sind richtig gute Filme.
Speaker0: Fantastisch. Und ich habe jetzt den letzten mir angeguckt mit der Kirche.
Speaker0: Und das war auch ein Spitzenfilm.
Speaker0: Ist jetzt kein Highlight des Jahres, aber es ist trotzdem ein Spitzenfilm und
Speaker0: auch viel britischer Humor drin. Und das hat mir ganz gut gefallen.
Speaker0: Und gut, der Cast ist sowieso immer fantastisch bei Knives Out.
Speaker0: Wer es nicht kennt, es sind halt im Prinzip auf Spielfilmlänge erzählte Kriminalgeschichten.
Speaker0: Keiner weiß, wer es war. Und du rätselst halt schön als Zuschauer mit.
Speaker0: Und das gefällt mir bei dem Format sehr gut. Das ist, glaube ich, Netflix, ne?
Speaker1: Genau, Netflix, Eigenproduktion sind das. Also zur Abwechslung mal gute Filme, die Netflix da bringt.
Speaker0: Das stimmt, ja.
Speaker1: Das ist ja auch nicht mehr immer alles gut.
Speaker1: Wenn man das so ein bisschen sagen darf, genau.
Speaker0: Ja, wenn man bei Eigenproduktion von einem Hersteller sind, muss ich sagen,
Speaker0: hat mich F1 absolut erwischt, der Film. Der ist fantastisch.
Speaker1: Ja, definitiv. Also ich bin sowieso ein großer Formel-1-Fan.
Speaker1: Als der Film kam, als er dann endlich ins Kino kam, bin ich auch direkt hin
Speaker1: und ich war ja sofort begeistert.
Speaker1: Ich bin rausgegangen und habe dann nur gesagt, sogar als Nicht-Formel-1-Fan
Speaker1: versteht man jetzt den Rennsport und diese gesamte Technik, wie da gearbeitet
Speaker1: worden ist, fand ich einfach phänomenal.
Speaker1: Gänsehaut, Adrenalin, Nidfiebern bis zum Ende. Natürlich hier und da ein bisschen, ein bisschen...
Speaker1: Sehr viel Hollywood mit drin, aber das braucht es einfach auch für die Story,
Speaker1: sonst könnte sie oder hätte sie nicht so gut funktionieren können.
Speaker1: Also wirklich wahnsinnig spannender Film, wirklich richtig toller Film und ja,
Speaker1: Gehe ich mit dir mit, ist definitiv eins meiner Highlights im zurückliegenden Jahr.
Speaker0: Du hättest halt theoretisch in einem Bild in Bild einfach bei dem kompletten
Speaker0: Film einen Dauerloop von Peter Griffin mit reinschneiden können mit USA, USA.
Speaker1: Ja genau, da wären wir wieder bei der Glorifizierung der Amerikaner,
Speaker1: wie aus unserer Folge damals über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
Speaker0: Richtig. Aber es war cool. Wer sich dafür interessiert, sollte auch mal auf
Speaker0: YouTube nach dem Making-of gucken und vor allem auch den Zusammenschnitt,
Speaker0: wie Brad Pitt das erste Mal in so einem Formel-1-Auto überhaupt gefahren ist
Speaker0: und wie er auch getrainiert wurde auf das, wie liest man die Strecke,
Speaker0: wo muss man darauf achten,
Speaker0: wann sind Bremspunkte, wie sollte man sich da verhalten und so weiter.
Speaker0: Es ist sehr, sehr spannend und auch echt interessant.
Speaker0: Und obwohl es von Apple ist, hat es mich gewundert, es ist diesmal kein Firm-on-iPhone-Film,
Speaker0: Sondern die haben mit Sony eigene Kameras entwickelt, die halt leicht und robust
Speaker0: sein mussten und auch schwenkbar.
Speaker0: Und die haben halt irgendwo in dieses ganze Formel-1-Auto reinpassen müssen.
Speaker0: Ich glaube 25 Kameras pro Auto haben sie irgendwie eingebaut.
Speaker1: Genau, richtig.
Speaker1: Entschuldigung, du warst noch nicht fertig.
Speaker0: Und dadurch entstehen halt auch diese Aufnahmen, die den Film so besonders machen.
Speaker0: Das sind halt Blickwinkel und Perspektiven, die man halt so vorher noch nie gesehen hat.
Speaker1: Genau, was da eben auch ganz spannend war, wenn ihr euch das Making-of mal ansieht,
Speaker1: dann werdet ihr auch erfahren, dass die für die Umsetzung der Kameras tatsächlich
Speaker1: ganz strenge Regularien der FIA,
Speaker1: also dem Weltrennsportverband, einhalten mussten, weil diese Kameras eben an
Speaker1: den Fahrzeugen befestigt worden sind.
Speaker1: Und die ja dann tatsächlich auch Teil der zumindest Trainingssession gewesen
Speaker1: sind. Und das fand ich auch ein total spannender Aspekt.
Speaker1: Mercedes hat sich hingesetzt und hat die Chassis gebaut.
Speaker1: Und es waren zwar Formel-2-Boliden, die ausgesehen haben wie Formel-1-Boliden.
Speaker1: Und die sind dann in den Trainingssessions mitgefahren oder eben nach den Rennen.
Speaker1: Da gibt es dann auch aus Abu Dhabi dann eine Making-of-Szene,
Speaker1: wo dann die beiden Fahrzeuge gegen Schalik leer fahren.
Speaker1: Und das hat man tatsächlich nach einem Rennen nochmal auf der Strecke gefilmt.
Speaker1: Und das ist einfach in der Komposition und Zusammensetzung, Mit allem anderen
Speaker1: einfach ein unglaublich tolles, cineastisches Meisterwerk, auf was da handwerklich gerissen wurde.
Speaker1: Also ich bin wirklich immer noch schwer begeistert von dem Film.
Speaker0: Ja, total. Und ich meine, manche Leute haben halt auch Glück gehabt.
Speaker0: Also Sony natürlich mit dem Auftrag für die Kameras, aber auch der lokale Porsche-Händler
Speaker0: in Indianapolis für die Szenen ganz am Anfang des Films, wo halt noch mit Tourenwagen gefahren wird.
Speaker0: Und es gibt da zwei Porsche, die umbenannt und umgelabelt werden für ein Fantasie-Renn-Team.
Speaker0: Und das gibt es auch in der Doku ein Interview mit dem Typen,
Speaker0: dem Porsche-Händler da eben in der Gegend, den sie gefragt haben,
Speaker0: wie sieht es denn aus, hast du Bock?
Speaker0: Wir bräuchten hier mal zwei Carrera GT3. Und dann hat er gesagt, ja, hier, nimm.
Speaker0: Dann haben sie die umbeklebt. Und für ihn ist das natürlich eine Riesenwerbung auch gewesen.
Speaker0: Und das ist halt auch schön, dass man dann auch mal ein bisschen solche Insights
Speaker0: bekommt. Das hat mir schon ganz gut gefallen.
Speaker1: Und was mir tatsächlich auch sehr gut gefallen hat, war, das muss ich auch noch
Speaker1: eben einwerfen, ich hatte, als damals rauskam, dass es einen Formel-1-Film gibt,
Speaker1: wirklich keine hohen Erwartungen, weil an dem Genre hat sich schon jeder irgendwie mal versucht.
Speaker1: Und es gibt jetzt nur wirklich einen richtig guten Film, wo ich sage, ja, lohnt sich.
Speaker1: Das ist Rush über Niki Lauda.
Speaker1: Aber als ich dann gehört habe, dass niemand anderes aussah, oder als Lewis Hamilton
Speaker1: tatsächlich der produzierende Berater ist des Films, hatte ich dann plötzlich
Speaker1: ja keine Sorgen mehr, weil wer kennt die Formel 1 besser als der siebenfache Weltmeister?
Speaker1: Und er hat seinen Job verdammt gut gemacht mit diesem gesamten Team,
Speaker1: was hinter diesem Film auch steht.
Speaker1: Das ist einfach auch nochmal so eine kleine schöne Information für euch.
Speaker1: Der läuft übrigens auf Apple TV.
Speaker1: Wenn ihr Apple TV nutzt, könnt ihr euch den da angucken.
Speaker1: Wenn nicht, könnt ihr euch den da ausleihen oder auch kaufen.
Speaker1: Wobei ich sage, kauft euch den, der wird euch ganz sicher gefallen.
Speaker0: Ja, vor allem mit einem passenden Audiosystem macht der Film noch mehr Spaß.
Speaker1: Ja, Hans Zimmer hat wieder sehr gut geliefert für den Film.
Speaker0: Da haben wir ihn wieder. Wir müssen mal erzählen, wie oft wir Hans Zimmer hatten hier.
Speaker1: Ja gut, aber der Mann macht ja auch einfach großartige Soundtracks.
Speaker1: Und so ein kleiner Fanboy von Hans Zimmer bin ich auch. Da stehe ich aber auch zu.
Speaker0: Ja, stark. Ja, es ist schon gut gemacht. Und ich hatte bisher eigentlich so
Speaker0: Tage des Donners immer so als den Rennfilm. einem Ohr. Rush, ja, ist okay.
Speaker0: Aber man gleichzeitig kam halt auch, man kommt nicht um die Rennsport-Serien
Speaker0: drumherum. Also es kam ja überall irgendwas. Auf einmal gab es den Senna, die Serie.
Speaker0: Dann gab es Senna, den Film und so weiter und so fort. Und das war auch interessant,
Speaker0: dass sie tatsächlich die Unfallszene auch von Ayrton Senna genommen haben,
Speaker0: als den Unfall von Brad Pitt bei F1.
Speaker0: Weil das sieht man an diesem Camel beklebten Rennwagen, und der dann da brennend
Speaker0: in den Banden drin steht.
Speaker0: Das wurde ja so verkauft, als ob das sein Unfall gewesen wäre.
Speaker0: Gut, war es nicht, aber schon trotzdem gut gemacht mit viel Realitätsbezug und
Speaker0: dadurch wird der Film auch greifbar.
Speaker1: Ja, und sehr viele praktische Effekte, gar nicht mal so viel Computereffekte,
Speaker1: sehr viele praktische, das sieht man alles im Making-of. Also guckt euch das gerne an.
Speaker1: Ihr werdet begeistert sein. Also die haben Dinge getan, von denen hätte ich
Speaker1: nie gedacht, dass sie möglich sind zu tun.
Speaker0: Ich verlinke es euch auf jeden Fall. Show Notes.
Speaker1: Super.
Speaker0: Ja, gut. Das war so das Thema mit Filmen.
Speaker0: Jetzt gab es aber auch 25 einige andere tolle Sachen, gerade jetzt im Bereich
Speaker0: Computerspiele. Da kamen auch ein paar,
Speaker0: Triple-A-Titel raus, die halt auch wirklich gut waren.
Speaker0: Also Elder Scrolls 6 zum Beispiel hat mir auch gut gefallen.
Speaker0: Also Elder Scrolls, das ganze Thema rund um dieses Dungeons & Dragons-Thema
Speaker0: mag ich prinzipiell sehr gerne.
Speaker0: Also ich habe jetzt deswegen auch wieder mit D&D angefangen.
Speaker0: Tatsächlich spiele ich momentan mal wieder Neverwinter Nights.
Speaker0: Und ja, also es ist schön, dass da halt immer wieder mal neue Sachen dazukommen.
Speaker0: Und bei klassischen Fantasy gab es auch passend dazu Final Fantasy VII Rebirth.
Speaker0: Auch wirklich stark, technisch sehr beeindruckend und emotional.
Speaker0: Ja gut, kann man jetzt sehen, wie man mag. Also manche Leute mögen es,
Speaker0: andere mögen es nicht. Ich fand es gut.
Speaker0: Ich spiele seit Jahrzehnten Final Fantasy und deswegen war ich da ganz happy.
Speaker0: Noch raus kam zusätzlich Starfield Colonies als Expansion zu Starfield.
Speaker0: Ist riesig und Starfield, da muss man halt viel Zeit mitbringen. Richtig.
Speaker0: Ich mag's, wenn man die Zeit hat und ich hatte jetzt die Zeit,
Speaker0: deswegen hab ich mich da auch mal ein bisschen reingesuchtet in das ganze Thema.
Speaker0: Ja, das ist... Und für dich passend Assassin's Creed Legacy kam noch.
Speaker1: Ja, das stimmt.
Speaker0: Du spielst ja, oder du hast ja mal gesagt, dass du Assassin's Creed magst.
Speaker1: Genau, also das ist so definitiv, also was für dich so Elder Scrolls ist,
Speaker1: ist für mich Assassin's Creed, das spiel ich wirklich seit meiner frühen Jugend.
Speaker1: Damals natürlich angefangen mit Assassin's Creed 1 und ja, kam raus,
Speaker1: hat mich auch sehr gefreut.
Speaker1: Aber, mein Lieber, ich spiele auch Starfield und da hat mich dann diese Erweiterung,
Speaker1: diese DLC-Welle auch tatsächlich sehr gefreut.
Speaker1: Und wie du schon gesagt hast, da muss man auch Zeit mitnehmen.
Speaker1: Genauso wie bei Assassin's Creed, gerade auch durch diese gigantischen Open-World-Optimierungen,
Speaker1: die da vorgenommen werden und auch diese Detaildichte und Detailtreue,
Speaker1: die Ubisoft bei Assassin's Creed immer wieder neu beweist, nicht in jedem Spiel sehr gut,
Speaker1: aber tatsächlich in den meisten nahezu perfekt.
Speaker1: Und ja, das waren also in dieser Hinsicht auch schöne Jahre.
Speaker1: Also 2025 war ein Jahr fürs Sofa, die Heimkinostarts und die Gaming-Highlights, ja.
Speaker0: Ja, absolut. Und wer jetzt dann noch Urlaub hat, ich meine, jetzt ist das neue
Speaker0: Jahr, jetzt sollten die meisten Leute ihren Urlaubszähler wieder oben haben.
Speaker0: 26 kommen ja auch noch ein paar interessante Sachen dazu. Ich bin mal gespannt,
Speaker0: was jetzt mit GTA 6 passiert. Da warte ich schon lange drauf.
Speaker1: Nicht nur du, Alex, nicht nur du.
Speaker0: Aber da befürchte ich, dass das gerade wieder Color-Wash-Gang durchlebt, das Ganze.
Speaker0: Damit nicht zu viele Leute sich dann kritisch äußern.
Speaker0: Wobei, hallo, es ist GTA, da muss man sich hinterher kritisch zu äußern.
Speaker0: Das ist das, was man mit den kleinen Kindern und Familie spielt.
Speaker1: Ist ja so.
Speaker0: Genau, bei dir fährt auch gerade jemand mit einem 5-Sterne- Fahndungslevel am Haus.
Speaker1: So ist es.
Speaker0: Fehlt nur noch der Hubschrauber.
Speaker1: Ja, der kommt gleich, der kommt gleich. Nein, GTA 6, dieser Start,
Speaker1: dieses Hin und Her, das hat mich, das war vielleicht so meine größte Frustration
Speaker1: in dem Gaming-Sektor dieses Jahr. Ich habe mich so gefreut.
Speaker1: Ich habe schon den Plan gehabt, wirklich Urlaub zu nehmen für die Erscheinung
Speaker1: dann im Mai, um dann wirklich mich, ich habe immer scherzhaft gesagt,
Speaker1: ich melde mich dann zwei Wochen aus dem Leben ab.
Speaker1: Ich setze mich dann nur noch in mein dunkles Wohnzimmer, lasse mich nur noch
Speaker1: beliefern von irgendwelchen Lieferdiensten und spiele von morgens bis abends.
Speaker1: Und dann kommt Ubisoft um die Ecke und sagt, haha, das wird nichts für Mai,
Speaker1: wir schieben es aufs Ende des Jahres.
Speaker1: Und das hat mich richtig, richtig runtergezogen.
Speaker1: Und dann habe ich durch einige Reddit-Foren gelesen und es ging ja nicht nur
Speaker1: mir so, es ging ja ganz, ganz vielen Leuten so.
Speaker1: Und auch Arbeitskollegen, die haben sich dann auch darüber beschwert und den Unmut geäußert.
Speaker1: Also es macht was mit den Leuten. Und ja, ich finde schön und gut,
Speaker1: wenn Ubisoft da auf Qualitätsversprechen setzt und sagt, Ubisoft sei schon Rockstar
Speaker1: und Rockstar uns auch ein fertiges Produkt präsentieren möchte.
Speaker1: Aber ich finde, man darf es nicht zu weit treiben mit den Fans,
Speaker1: weil nicht, dass das Ganze dann von einem Hype in Frustration umschlägt und
Speaker1: das Spiel dann wie sauer Bier im Regal steht.
Speaker1: Das wird eh nicht passieren, aber da müsste man irgendwie drauf aufpassen.
Speaker0: Ja, absolut. Ja gut, du hast gerade Ubisoft und Rockstar verwechselt,
Speaker0: aber ich befürchte, dass das so ein ähnliches Dilemma mit Ubisoft getiteln wird.
Speaker0: Wie gesagt, es ist jetzt eine Managerin dazugekommen, die wohl irgendwie aus
Speaker0: dieser ganzen Sweet Baby Inc.
Speaker0: Ecke stammt und Sweet Baby ist ja
Speaker0: dafür bekannt, die Spiele kaputt zu konfigurieren oder kaputt zu managen.
Speaker0: Deswegen befürchte ich da schon Schlimmstes.
Speaker0: Gut, wer nicht warten wollte oder wer in der Zwischenzeit was zum Spielen braucht,
Speaker0: Cyberpunk 2077 hat eine Erweiterung bekommen, Neon Requiem.
Speaker0: Und ich spiele ja selber Cyberpunk schon, seitdem es draußen ist.
Speaker0: Und ich bin da halt sehr begeistert, weil man hätte nicht gedacht,
Speaker0: dass Night City nochmal so interessant werden kann.
Speaker0: Und ja, manche Spiele kriegen halt auch sinnvolle Erweiterungen.
Speaker1: Ja gut, wenn jetzt alle Welt von, also es sind ja wirklich viele Leute von Cyberpunk
Speaker1: so begeistert, dann sollte ich da vielleicht auch mal reingucken.
Speaker1: Also ich suche gerade sowieso irgendwie ein Spiel, um die Lücke von GTA zu schließen.
Speaker1: Ich schwanke hier so zwischen zwei Spielen und dann, ja, vielleicht überlege
Speaker1: ich mir das ja mal mit Cyberpunk.
Speaker0: Klar, probiere es aus. Und ansonsten gibt es natürlich auch eine Menge anderer Titel.
Speaker0: Also was es bei mir auf die absoluten Favoriten geschafft hat,
Speaker0: ich meine, wer den Podcast schon
Speaker0: länger hört, weiß, dass ich ein Warhammer-Fan bin, also vor allem 40k.
Speaker0: Es kam Warhammer Space Marine 2 raus. auf der PlayStation spiele ich das,
Speaker0: auf der PS5. Das macht richtig Laune.
Speaker0: Also noch nie hat ein Bolter und ein Kettensägenschwert so viel Spaß gemacht.
Speaker0: Und auf Steam spiele ich Warhammer Vermintide, also quasi die Flut der Nager, diese Ratten.
Speaker0: Das ist auch sehr, sehr deep und das haut auch richtig rein.
Speaker0: Also das macht auch Spaß und das passt wieder dazu.
Speaker0: Das beste Rezept gegen die Einsamkeit der Männer ist doch eine gesunde Portion
Speaker0: von Weltraumrassismus.
Speaker0: Und das funktioniert da auf jeden Fall.
Speaker1: Das ist ein guter Tipp. Dann denke ich, dass den jetzt viele,
Speaker1: viele Menschen hier befolgen werden.
Speaker0: Der Weltraumrassismus hat bei Helldivers schon gut funktioniert.
Speaker0: Bei Warhammer funktioniert er auch schon immer. Also das passt schon.
Speaker1: Genau. Nur die Frage, wann sich da mal jemand empört.
Speaker0: Genau. Freiheit für die Ratten.
Speaker1: Genau so ist es.
Speaker0: Ja, gut. Ansonsten gab es ein paar kleinere Sachen, die auch Spaß gemacht haben.
Speaker0: Hollow Knight zum Beispiel oder Garden of Whisperers.
Speaker0: Das sind richtig coole Titel gewesen. Und was wir jetzt zu Hause durchgespielt
Speaker0: haben letztens war Lego Voyagers.
Speaker0: Das ist total niedlich gemacht. Das ist noch nicht so dieses typische Lego-Franchise,
Speaker0: irgendwie, keine Ahnung, Flucht der Karibik, Harry Potter-Zeug,
Speaker0: sondern es ist halt wirklich mal ein eigenständiges Spiel.
Speaker0: Du spielst halt zwei Lego-Steine und die müssen kooperieren.
Speaker0: Du kannst das Spiel nicht alleine spielen. Mit einem super traurigen Ende,
Speaker0: aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Speaker0: Der Hersteller gibt fünf Stunden Spielzeit an, wir haben es jetzt in dreieinhalb
Speaker0: durchgezogen und das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Speaker0: Das macht eine Menge Spaß, man muss das Ende halt einfach ignorieren.
Speaker0: Wer wissen will, wovon ich spreche, sollte das Ende googeln von Lego Voyagers
Speaker0: und da einfach mal reingucken.
Speaker1: Das erinnert mich so ein bisschen vom Konzept mit diesem Zweitspielen an ein
Speaker1: Spiel, was ich neulich durchgespielt habe, The It Takes Two heißt das.
Speaker0: Das ist auch cool, ja.
Speaker1: Das ist auch sehr cool gemacht, nur mit einem Happy End an der Stelle,
Speaker1: das darf man auch sagen, aber das war auch so ein Spiel, das hat mich auch das
Speaker1: ein oder andere Mal ziemlich an den Rand gebracht,
Speaker1: da gibt es dieses eine Level mit diesem Weltraumaffen, der in seinem UFO sitzt
Speaker1: und dir das Leben zur Hölle macht und das hat mich wirklich fast gebrochen,
Speaker1: ich habe echt eine Engelsgeduld,
Speaker1: aber ich konnte nicht umhin meine cholerische Seite zu verstecken,
Speaker1: also die kam dann tatsächlich fast zum Vorschein, Also da hat das Spiel mich
Speaker1: fast gebrochen. Aber ich habe es trotzdem durchgezogen.
Speaker1: Alles ist gut verlaufen und ja, da spielt es durch. Und das war ein schöner Moment.
Speaker0: Ja, manche Spiele, da freut man sich dann, wenn sie endlich zu Ende sind,
Speaker0: aber wie gesagt, bei dem Lego war es halt leider nicht so. Also das war trauriges Ende.
Speaker0: Also nicht so traurig wie das, du musst dein eigenes Pferd abknallen bei Red
Speaker0: Dead Redemption 2, aber trotzdem traurig.
Speaker1: Das stimmt.
Speaker0: Da habe ich fast geweint, als ich die Szene war mit dem toten Pferd.
Speaker1: Das ist auch Wahnsinn, Alex. Das musst du dir mal vorstellen,
Speaker1: dass mittlerweile Videospiele auch in der Lage sind, deine Emotionen so zu vereinnahmen,
Speaker1: dass du plötzlich diese moralischen Probleme bekommst, was du ja eigentlich
Speaker1: nur aus Film und Fernsehen kennst.
Speaker1: Das spricht meiner Meinung nach auch für eine immer besser werdende Qualität von Videospielen.
Speaker0: Ja, also Storytelling haben die drauf und optisch natürlich auch ein Punkt.
Speaker0: Selbst wenn da so ein paar Kanten sind, die nicht so hübsch aussehen,
Speaker0: aber dennoch ist man dann trotzdem irgendwie in der Story gefangen.
Speaker0: Also ich habe, wie gesagt, wegen zwei Legosteinen war ich traurig. Also bitte, ne?
Speaker1: Ja, richtig, Legosteine, das darf man nicht vergessen. Aber trotzdem,
Speaker1: sei traurig, wenn du traurig sein möchtest.
Speaker1: Egal, ob das jetzt Legosteine sind oder weiß der Geier, irgendwas anderes.
Speaker1: Also das sollte man nicht verpönen.
Speaker0: Richtig, ja. Ja, was gab es denn sonst noch so in 2025? Ich habe mal das Thema,
Speaker0: den Überbegriff Trivia und Besonderheiten 2025 genannt.
Speaker0: Ja, es gab eine Urheberrechtsdebatte im Streaming.
Speaker0: Mehrere EU-Staaten wollten verpflichtende Qualitätskennzeichen für Streamingdienste einführen.
Speaker0: Die Frage, ob das notwendig ist. Also bei Netflix wäre es notwendig.
Speaker1: Ja, definitiv.
Speaker0: Ja, dann gab es eine förderpolitische Wende. Deutschland und Frankreich spendierten
Speaker0: zusätzliche Mittel für lokales Kino und Restauration.
Speaker0: Deswegen, das könnte dann auch das Revival von vielen Klassikern erklären.
Speaker0: Und die Diskussion um KI in der Produktion war in 2025 auf jeden Fall auch ein Thema.
Speaker0: Da habe ich dann auch mal nachgefragt bei ChatGPT, wie ist denn das,
Speaker0: was hat es denn da mit KI so auf sich?
Speaker0: Warum war das ein Thema? Und das ist halt so, dass es 25 keine belastbaren öffentlichen
Speaker0: bestätigten Listen von konkreten Spielfilmen gibt, die heimlich KI-Sets oder
Speaker0: Deep Learning Texturen eingesetzt haben.
Speaker0: Es gibt aber sehr wohl offen bestätigte KI-Einsätze im Teilbereichen der Produktion,
Speaker0: nachweisbare Branchenproxys, dass die Leute halt sagen, ja klar machen wir das
Speaker0: mit KI und halt eine Transparenzlücke, weil es halt noch keine verpflichtende Kennzeichnung gibt.
Speaker0: Also KI sieht halt mittlerweile leider sehr, sehr gut aus.
Speaker0: Und ja, es ist noch kaum noch zu unterscheiden. Also es wäre für mich jetzt
Speaker0: auch so ein Punkt, wo ich sage, naja, da haben wir ja schon öfters drüber geredet.
Speaker0: Ist jetzt das ein praktischer Effekt oder ist das irgendwie,
Speaker0: ja, Greenscreen, ist da viel CGI drin und so weiter?
Speaker0: Das macht natürlich dann auch einen Unterschied, weil ich zahle ja mit meinem
Speaker0: Geld für den Streaming-Dienst oder für den Film oder fürs Kino.
Speaker0: Ich will jetzt eigentlich nicht nur computergenerierte Inhalte sehen.
Speaker0: Also wenn es dann natürlich KI ist, ist es weiterhin computergeneriert.
Speaker0: Und ja, nimm da jemanden, der halt gut ist in seinem Business,
Speaker0: dann ist es halt einfach da irgendwie Dinge zu machen.
Speaker0: Und am meisten wurde das tatsächlich bestätigt, genutzt von Industrial Light & Magic, also kurz ILM.
Speaker0: Die haben bestätigt, dass sie 24 und 25 Machine Learning Tools eingesetzt haben,
Speaker0: um zum Beispiel Environment Extensions zu machen. Also du hast eine Szene und
Speaker0: du möchtest die Szene gerne zoomen, rauszoomen können.
Speaker0: Das Ganze ist aber begrenzt. Wenn du jetzt sagst, du hast ein Filmset,
Speaker0: du drehst irgendwie in 16 zu 9, 16 zu 10,
Speaker0: dann ist halt links und rechts das Bild irgendwann Schluss und wenn du jetzt
Speaker0: mit der Kamera rauszoomen würdest, würdest du irgendwann den Wagen mit den Leberkässemmeln
Speaker0: sehen und vielleicht irgendwie den Punkt, wo die Leute geschminkt werden und
Speaker0: so weiter und Teile vom Produktionsteam.
Speaker0: Das willst du aber nicht, sondern du möchtest halt beliebig rauszoomen können.
Speaker0: Und das lässt sich mit KI natürlich wunderbar machen, weil die KI nimmt die
Speaker0: Szene und denkt sich quasi, wie könnte das aussehen, wenn ich jetzt hier rauszoome.
Speaker0: Mordor soll nicht aufhören beim Zoom raus, sondern Mordor soll halt weitergehen.
Speaker0: Und das kann die KI halt an der Stelle.
Speaker0: Und das ist schon natürlich dann auch legitim, weil du kannst jetzt nicht,
Speaker0: wenn die Szene im Kasten ist und der Cutter sagt, es wäre aber schön,
Speaker0: wenn man jetzt da einen Zoom noch hätte.
Speaker0: Ja, dann kannst du die Szene jetzt nicht nochmal neu bauen deswegen.
Speaker1: Ja, richtig. Was ich bei diesem Thema tatsächlich auch problematisch finde und
Speaker1: da habe ich tatsächlich auch das Urteil zum Thema Urheberrecht ganz gut gefunden.
Speaker1: Viele KIs, die Musik erzeugen, bedienen sich ja auch an allem möglichen Kram
Speaker1: und da war die Urheberfrage ja auch nicht geklärt.
Speaker1: Und das fand ich tatsächlich auch sehr wichtig, ein richtungsweisendes Urteil,
Speaker1: weil da mache ich mir tatsächlich auch Sorgen klar. Also KI wird immer besser.
Speaker1: Der ein oder andere, der sich wirklich damit beschäftigt hat,
Speaker1: kann es auf Fotos und in Videos erkennen, ob es KI ist oder nicht,
Speaker1: weil so gut ist sie noch nicht.
Speaker1: Wenn Firmen, die gerade von dir erklärte Technik anwenden, ist das für mich
Speaker1: fein, dann sollen sie nur sagen, habe ich mit Hilfe von Machine Learning gemacht.
Speaker1: Aber bei der Musik ist es einfach nochmal eine ganz andere Hausnummer.
Speaker1: Und da finde ich das tatsächlich ein bisschen problematisch, weil ich finde...
Speaker1: Das zeigt, dass Musiker an sich sehr ersetzbar sind und das sollten Musiker
Speaker1: meiner Meinung nach nicht sein.
Speaker1: Ich weiß nicht, wie du zu diesem ganzen Thema stehst, aber egal,
Speaker1: ob es jetzt Musikproduzenten sind oder Filmproduzenten sind,
Speaker1: wäre ich tatsächlich für so eine Kennzeichnungspflicht, auch einfach aus Transparenzgründen,
Speaker1: damit ich am Ende als Verbraucher, als Konsument eben sehe, okay,
Speaker1: ich meine, wir labeln alles in der EU.
Speaker1: Wir labeln, aus welcher Haltungsform die Tiere kommen, die wir essen.
Speaker1: Wir labeln, ob die Gurke und Tomate jetzt bio ist oder nicht.
Speaker1: Wir labeln sowieso alles. Warum fällt uns das so schwer, gerade dann auch bei
Speaker1: diesen digitalen Produkten eben Label drauf zu klatschen, was einfach eine gewisse
Speaker1: Sicherheit für den Kunden, für den Konsumenten und Verbraucher am Ende bringt.
Speaker0: Ja, wobei der Verbraucher, okay, meinetwegen. Aber du, dann ist das halt KI-Kunst
Speaker0: oder Musik. Ist mir an der Stelle erstmal wurscht.
Speaker0: Was ich als größeres Problem sehe, ist halt das Thema für Synchronschauspieler.
Speaker0: Weil wenn du jetzt sagst, die deutsche Stimme von Bruce Willis zum Beispiel,
Speaker0: da gibt es so viele Stunden Material, das ist halt so einfach,
Speaker0: das aus der KI kommen zu lassen.
Speaker1: Ja, aber ganz ehrlich, Alex, ich glaube nicht, dass uns KI-Stimmen die Synchronsprecher
Speaker1: wegnehmen, denn eine KI ist immer noch eine Maschine und ein Mensch ist immer
Speaker1: noch ein Mensch. Du verstehst, was ich meine.
Speaker1: Ich kann die Synchronschübe von Bruce Willis reproduzieren am Computer,
Speaker1: aber dieser menschliche Touch, dieses Emotionale, das wird eine KI meiner Meinung
Speaker1: nach nicht überzeugend rüberbringen.
Speaker1: Ich mache mir auch Sorgen um die Synchronsprecher, die Synchronschauspieler.
Speaker1: Ich finde, wir haben in Deutschland wirklich eine wunderbare Landschaft, wenn ich daran denke.
Speaker1: Ich glaube nicht, dass diese Leute begeistert sind. Ich wäre auch nicht begeistert,
Speaker1: aber ich glaube jetzt nicht, dass das an deren Stühlen so heftig gesägt wird,
Speaker1: wie manchmal der Anschein erweckt wird.
Speaker0: Ja, gut, du musst halt sagen, bei manchen Sachen wäre es natürlich schön,
Speaker0: wenn man den Synchronschauspieler weiter benutzen könnte, aber das muss der
Speaker0: Vertrag dann halt auch hergeben von demjenigen, der halt der Sprecher ist.
Speaker0: Weil ich sag mal, wenn du jetzt mal die Stimme zum Beispiel von Benjamin Blümchen
Speaker0: nimmst, Jürgen Kluckert, okay?
Speaker0: Stell dir vor, du produzierst jetzt Mr. Mercedes und du hast die deutsche Synchronfassung davon.
Speaker0: Da spricht eben Jürgen Kluckert, den einen Polizisten, was mich an der Stelle
Speaker0: etwas genervt hat, weil das Ganze so ein bisschen die Ernsthaftigkeit rausnimmt.
Speaker0: Es fehlt eigentlich an manchen Stellen einfach nur noch das Töre und dann wäre
Speaker0: ich wahrscheinlich explodiert vor Lachen vorm Fernseher.
Speaker1: Aber das stellst du dir dann ja bestimmt vor.
Speaker0: Genau, jetzt hast du das zur Hälfte synchronisiert und jetzt passiert dem Schauspieler
Speaker0: was. Keine Ahnung. Er hat keine Stimme mehr.
Speaker0: Dann wäre es natürlich super, wenn ich dann eben mit solchen Werkzeugen unter
Speaker0: Einverständnis des jeweiligen halt einfach den Synchronpart damit fertig machen könnte.
Speaker1: Ja, das ist ein Argument. Das kann ich annehmen, ja.
Speaker1: Aber dann reden wir ja nur über ein kurzes Stück oder einen halben Film,
Speaker1: der nachsynchronisiert wird, nicht den ganzen.
Speaker0: Ja, richtig. Das war auch zum Beispiel mit dem Synchronsprecher von Chefkoch
Speaker0: bei South Park und auch bei Darkwing Duck, dem,
Speaker0: dem Butler. Da war das auch so, dass der relativ bald verstorben ist.
Speaker0: Und ja, er war auch der Synchronschauspieler Donald Arthur.
Speaker0: Der war die deutsche Stimme des Schauspielers Harry Shearer.
Speaker0: War auch der Nachrichtensprecher Kent Brockman bei den Simpsons.
Speaker0: War eben unter anderem eben bei verschiedenen Mel Brooks Sachen dabei.
Speaker0: Kevin Costner Sachen hat er gemacht.
Speaker0: Er war auch, wie gesagt, bei South Park Chefkoch. Und Joshua Sauer hatte damals
Speaker0: auch angefangen, eine Zeichentrick-Serie zu produzieren.
Speaker0: Und er hatte sich eben den Donald Arthur als Synchronsprecher für seine Yetis
Speaker0: geholt, die da vorkamen in der Serie.
Speaker0: Und während der Produktion der Yeti-Zeichentrick-Filme ist er halt gestorben.
Speaker0: Und dann hat er halt ein Riesenproblem, weil jetzt hat er die Stimme halt nicht mehr zur Verfügung.
Speaker1: Das ist dann doof, ja.
Speaker0: Genau. So, hättest du jetzt da einen Vertrag, der auch die KI-Nutzung deiner
Speaker0: Stimme vorsieht, hätte man es damit halt fertig produzieren können.
Speaker1: Genau, dann hätten die Fans vielleicht auch, ja, ich weiß gar nicht,
Speaker1: ob Fans das wirklich hören würden, aber dann hätten die Fans zumindest auch
Speaker1: eine gewisse, eine vertraute Stimme gehabt, die das Ganze bis zum Ende begleitet.
Speaker1: Und wie wichtig das ist, es gab hier, ich muss kurz überlegen,
Speaker1: das war keine KI-Stimme, aber Johnny Depp.
Speaker1: Johnny Depp als Pirat Jack Sparrow. Der hat irgendwann eine neue Synchronstimme
Speaker1: bekommen und ich hasse das. Und ich hasse das.
Speaker1: Also das war dann für mich auch das Ende des Franchise an der Stelle,
Speaker1: was eigentlich total schade ist, weil die andere Stimme auch gut ist,
Speaker1: aber man hat sich eben über die Jahre an eine gewöhnt. Und das ist einfach, ja.
Speaker1: Und ich höre auch sehr gerne Peter Kämpfe als Synchronsprecher und wenn der
Speaker1: irgendwann auch nicht mehr ist,
Speaker1: dann wird es auch ganz spannend, weil ich finde einfach, er ist mit seiner Stimme
Speaker1: so ein absolutes Unikat, so ein Einzelstück.
Speaker1: Und ich wüsste nicht, wie man das irgendwie kompensieren möchte.
Speaker0: Ja, oder stell dir vor, Santiago Cisma, die deutsche Stimme von Spongebob.
Speaker0: Das wäre eine Katastrophe, wenn der nicht mehr könnte.
Speaker1: Richtig, genau. Dieser kleine Mann, genau. Der ist ja nicht sehr groß.
Speaker0: Aber er ist sehr lustig.
Speaker1: Ja, das stimmt. Muss man aber, glaube ich, auch sein, wenn man so eine Figur
Speaker1: wie Spongebob vertont. vertont, wenn man den spricht.
Speaker0: Der war mal zu Gast bei Edeltalk und das war ein fantastisches Interview.
Speaker1: Ja, das glaube ich.
Speaker0: Ja, gut. Was gab es sonst noch? Politischer Hintergrund, Urheberrecht haben
Speaker0: wir gerade gesagt, KI haben wir auch gesagt.
Speaker0: Ansonsten, ja, der Homeoffice-Trend scheint irgendwie zurückgerudert zu sein
Speaker0: und da gibt es halt immer mehr Diskussionen drüber, Gott sei Dank bei mir noch nicht.
Speaker0: Und es ist für mich auch ein indiskutables Thema, weil besser und performanter
Speaker0: geht es halt für mich nicht als Homeoffice.
Speaker0: Ja, globale Wirtschaftslage ist ein Problem. Also wir haben einfach eine Wirtschaftskrise,
Speaker0: die sich da anbahnt, leider.
Speaker0: So ähnlich wie damals nach dem Dieselskandal mit den Automobilherstellern haben
Speaker0: wir jetzt halt die einzige Wirtschaft, die in Europa und Deutschland überhaupt
Speaker0: noch funktioniert, ist leider die Rüstung.
Speaker0: Ja, aus Gründen. Man braucht ja nur weiter nach rechts schauen, was da so abgeht.
Speaker0: Deswegen ist es schon klar, dass Unternehmen wie Rheinmetall und Airbus und
Speaker0: Co. halt momentan halt Geld verdienen.
Speaker1: Ja, du, die 100 Milliarden müssen ja unter die Leute, ne? Das ist ja so.
Speaker1: Und Krieg belebt das Geschäft, das war auch schon immer so.
Speaker0: Ja, genau. So ist es.
Speaker0: Also da, wie gesagt, darf man gespannt sein, wie das in 2026 weitergeht.
Speaker0: Was ich aber auf jeden Fall auch gemerkt habe, es entsteht Widerstand.
Speaker0: Also finde ich gut, tatsächlich an vielen Ecken und Enden.
Speaker0: Ich habe 2025 auch verschiedene Organisationen finanziell mit Spenden unterstützt,
Speaker0: zum Beispiel die Gesellschaft für Freiheitsrechte oder auch Kampakt,
Speaker0: die momentan auch da eine relativ große Welle machen gegen verschiedene politische Organisationen.
Speaker0: Von Orientierungen und Formierungen. Und da merkt man an jeder Stelle eigentlich
Speaker0: gerade, dass die Leute da halt nicht mit einverstanden sind,
Speaker0: was so gerade passiert, auch gerade was so in England halt passiert,
Speaker0: dass es im Prinzip keine Redefreiheit mehr gibt,
Speaker0: wenn man dem so glauben darf, was man halt so auf Social Media alles sieht.
Speaker0: Und ich war überrascht, ich hatte gestern Abend tatsächlich die letzte Live-Show
Speaker0: von Dave Chappelle auf Netflix geguckt.
Speaker0: Und der haut da auch ganz richtig mit der Axt rein auf das Thema Politiker, vor allem Trump.
Speaker0: Und ja, es ist gut, dass man das halt noch sagen kann und darf.
Speaker0: Und deswegen finde ich das super.
Speaker1: Ja, auf jeden Fall. Also generell ist ja das Recht auf Meinungsäußerung essentiell.
Speaker1: Und wenn du halt anfängst, das hier beschneiden zu wollen, dann hast du in deinem
Speaker1: System ganz andere Probleme, die das begünstigen, die das begrüßen.
Speaker1: Das heißt, man muss diese Probleme eigentlich im Vorfeld schon irgendwie ersticken.
Speaker1: Ich meine, ein Feuer löscht du auch gerne bei der Entstehung.
Speaker1: Und nicht, wenn es ein Vollbrand ist.
Speaker1: Da muss man aufpassen. Das ist ein schmaler Grad.
Speaker0: Ja, und du siehst ja, dass auch die Amis sich auf einmal in europäisches Geschehen
Speaker0: einmischen, mit Hate Aid zum Beispiel.
Speaker0: Das sind dann wieder Antifa, wie der Donald immer so schön sagt.
Speaker1: Ja, aber denk doch mal auch an die Pläne, Grönland zu übernehmen.
Speaker1: Also das hat die Dänen ja auch ziemlich aufgeschreckt.
Speaker1: Wobei man da auch sagen muss, die Dänen haben mit Grönland auch eine ganz,
Speaker1: ganz komische Geschichte.
Speaker1: Ich habe da tatsächlich, weil ich diesen Konflikt nicht so ganz verstanden habe.
Speaker1: Auf Arte eine wunderbare Dokumentation gesehen über die Verstrickung Dänemarks mit Grönland.
Speaker1: Im Grunde genommen war Grönland oder ist Grönland ja noch eine Kolonie von Dänemark
Speaker1: und die Dänen haben die Grönländer
Speaker1: Einfach ausgebeutet, so wie damals Afroamerikaner in Amerika ausgebeutet worden sind.
Speaker1: Und ja, da hat Dänemark natürlich seine ganz eigenen Interessen,
Speaker1: die Unabhängigkeitsbestrebungen Grönlands zu unterjochen.
Speaker1: Und ja, dazu kommt dann ja der wilde Plan, der Amis Grönland kaufen zu wollen,
Speaker1: so wie sie es damals mit Alaska gemacht haben. Denn das wusste ich auch nicht.
Speaker1: Alaska gehörte damals Russland und sie haben es Russland abgekauft.
Speaker1: Ja, das wird auch spannend. Also man muss nur mal genau hingucken oder China
Speaker1: und Taiwan, also da ist genug Feuerpotenzial auf der Welt und das macht mir
Speaker1: auch so ein bisschen Sorge.
Speaker1: Natürlich finde man, man muss sich auch zur Wehr setzen, aber ich bin immer
Speaker1: noch ein Mensch der Diplomatie und der diplomatischen Wege und Waffen sollten
Speaker1: das allerletzte Mittel sein.
Speaker0: Ja, das war auch cool, wie von Trump der Vorschlag kam so ungefähr,
Speaker0: ja dann gib denen halt einfach da das Stück der Ukraine, das passt dann schon.
Speaker1: Ja genau, richtig.
Speaker0: Dann kam von Zelensky bloß zurück, na ja, verkauf halt einfach den Russen neben
Speaker0: Alaska auch noch ein Stück von Kalifornien und dann ist doch auch gut.
Speaker1: Ja, richtig, ja, ich meine, da hat er ja nicht ganz Unrecht mit dieser Aussage gehabt.
Speaker0: Das stimmt wohl, ja. Ja, es ist interessant.
Speaker0: Ich bin gespannt, was da passiert, ob wir vielleicht in den nächsten Jahren
Speaker0: noch den Smörebröt-Krieg sehen oder so. Keine Ahnung.
Speaker1: Ich bin da sehr gespannt. Ich hoffe nicht, du. Ich hoffe nicht.
Speaker0: Genau. Smörebröt, Smörebröt, ratatatatam. Genau. Ob es dann eine Smörebröt-Gatling-Gun
Speaker0: entwickelt wird oder so.
Speaker0: Gut, ist nicht lustig. Sollte man sich auch nicht zu sehr darüber amüsieren,
Speaker0: aber schließt vielleicht an der Stelle ganz gut.
Speaker0: Ja, es war auf jeden Fall ein Heimkinojahr das letzte Jahr.
Speaker0: Und weil das so ist, habe ich mir tatsächlich da auch einen neuen Fernseher
Speaker0: gegönnt. Es gibt ja mittlerweile schöne große Fernseher mit integrierten Fire-TV-Modulen.
Speaker0: Da habe ich mir von TCL einen Fernseher gegönnt beim Black Friday. Der ist wirklich super.
Speaker0: Nachgerüstet habe ich dann das Ambilight-System mit Govi. Da gibt es so aufklebbare
Speaker0: Lightstrips für die Rückseite.
Speaker0: Und das ganze Bildgeschehen wird dann mit einer kleinen Kamera,
Speaker0: die oben am Bildschirm festgemacht wird, abgenommen.
Speaker0: Ich habe erst gedacht, das ist ein totaler Quatsch und sieht auch doof aus mit
Speaker0: so einem Schwanenhals da oben.
Speaker0: Aber den sieht man sehr schnell nicht mehr, diesen Schwanenhals da.
Speaker0: Und das ist schneller und besser als das, was Philips standardmäßig ausliefert.
Speaker1: Okay, das ist sehr interessant, weil ich wollte dir genau gerade diese Frage stellen.
Speaker1: Ich habe einen Philips Ambilight OLED 4K TV an meiner Wand hängen und ich schwöre,
Speaker1: Ambilight ist einfach das geilste, was es gibt und ich habe mich immer gefragt,
Speaker1: nehmen Menschen, die das nachrüsten, diese Kamera überhaupt wahr?
Speaker1: Und ja, die Frage hast du jetzt gerade beantwortet, sie fällt scheinbar nicht
Speaker1: wirklich auf Und das ist bestimmt auch günstiger, als wenn du dir einen direkten
Speaker1: Ambilight-Fernseher kaufst.
Speaker0: Ja, klar.
Speaker1: Dann kann man daher vielleicht drüber nachdenken, wenn man diese Technik haben
Speaker1: möchte, aber sie aufgrund der technischen Bauart seines Fernsehers nicht hat.
Speaker0: Genau, ich habe in meinem Büro, was bisher so mein Filmguckraum gewesen ist, einen 43 Zoll Philips,
Speaker0: Der hat damals, glaube ich, auch 600 oder 700 Euro gekostet.
Speaker0: Und der TCL kostete im Black Friday irgendwie 180.
Speaker0: Und das Go-V-Nachrüst-Set kostete 60 Euro. Also kannst du dir mal überlegen.
Speaker0: Und das ist ein 50-Zöller.
Speaker0: Also brauchst du nicht drüber reden.
Speaker0: Und es ist wirklich, auch die Performance ist besser als bei Philips,
Speaker0: weil es wirklich viel schneller funktioniert.
Speaker0: Das Problem bei Nachrüstlösungen ist halt, du müsstest im Prinzip jeden Input
Speaker0: abnehmen, wenn du jetzt mit Inputs arbeiten würdest, wie Playstation oder externer Receiver.
Speaker0: Wenn du das nicht hast, weil das ein integriertes Fire TV-System ist,
Speaker0: musst du halt den Bildschirminhalt abfilmen mit dieser Kamera,
Speaker0: damit MV-Light funktioniert.
Speaker1: Ja, genau, was ja Sinn macht. Weil der Dynamikbereich des Bildes ja erweitert.
Speaker0: Weil es gibt von Philips schon Nachrüstsets, auch für Fernseher,
Speaker0: die es nicht können, aber da geht es immer über den HDMI-Input.
Speaker0: Wenn halt dein Fernseher keinen HDMI-Input für Fire TV braucht,
Speaker0: weil er es schon eingebaut hat, kannst du da halt auch nichts abgreifen.
Speaker1: Ja, das stimmt.
Speaker0: So, Technik rumgenörde. Ich kann nur sagen, es macht auf jeden Fall Sinn.
Speaker0: Jetzt ist natürlich ganze Black Friday Weihnachtsverkauferei schon wieder weg.
Speaker1: Aber kommt ja bald wieder. Gibt im Herzen noch zehn Monate.
Speaker0: Genau, noch zehn Monate, dann geht es wieder los. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt.
Speaker0: Neuer Fernseher mit einer B&O-Soundbar drunter, auch wirklich angenehm.
Speaker0: Und einen vernünftigen Kopfhörer, Oder falls es halt Mitbewohner im Haushalt
Speaker0: gibt, die das nicht leiden können, wenn man nachts um halb zwölf da noch lautes
Speaker0: Maschinengewehr salven aus dem Schlafzimmer hört oder im gleichen Raum lebt,
Speaker0: dann wird es ein bisschen schwierig. Deswegen bin ich ein großer Fan von Kopfhörern.
Speaker0: Und by the way, Kopfhörer, absolut, du bist auch so ein Apple-Jünger wie ich zum Teil.
Speaker0: AirPods Pro 3, fantastische Kopfhörer, wirklich. Ich habe sie mir geholt,
Speaker0: weil ich dieses Thema Live-Übersetzung testen wollte, was ja leider in der EU
Speaker0: immer noch nicht funktioniert, richtig?
Speaker0: Es darf ja noch nicht funktionieren wegen dem Cloud-Act und dem AI-Act.
Speaker0: Aber es sind wirklich fabelhafte Kopfhörer. Ich hatte die Pro 2 vorher und jetzt habe ich.
Speaker1: Die Pro 3.
Speaker0: Ich muss sagen, die sind wirklich grandios.
Speaker1: Ich habe mich gefragt, ob der Sprung wirklich so groß war.
Speaker1: Ich habe die Pro 2 nämlich und da musste ich gerade auch schmunzeln,
Speaker1: ich abends dann mal zu normaler Nachtschlafender Zeit noch irgendwas Soundintensives hören möchte,
Speaker1: dann nehme ich auch meine Airpods und verbinde die mit meinem Apple TV und dann
Speaker1: höre ich auch über Kopfhörer, um niemanden zu stören.
Speaker1: Also siehst du, Alex, wir sind uns tatsächlich ähnlicher, als wir denken.
Speaker1: Aber die Live-Übersetzungsfunktion, hast du die denn jetzt testen können oder nicht?
Speaker1: Nein, leider nicht. Geht es auch nicht über VPL-Dienst oder so?
Speaker0: Nein, es geht auch über das Problem. Das Problem ist die Geolokation. und das Handy weiß ja.
Speaker1: Wo du bist. Da kannst du dem
Speaker0: So viel vortäuschen mit irgendwelchen VPN-Standorten, wie du willst. Also pfff.
Speaker1: Es ist beeindruckend.
Speaker0: Ich habe mir Videos dazu angeguckt, wie das funktionieren soll und das ist schon cool gemacht.
Speaker0: Also wenn das funktioniert, dann hast du halt wirklich den Babelfisch,
Speaker0: den Terry Pratchett, ach Quatsch, der Douglas Adams bei Per Anhalter durch die
Speaker0: Galaxis auch ja schon eingeführt hat. Du stopfst dir so ein Viech ins Ohr und
Speaker0: du verstehst auf einmal jede Sprache, die im Universum gesprochen wird.
Speaker1: Ja, und ich habe mir diese Technik sehr interessant vorgestellt.
Speaker1: Deswegen bin ich ganz, ganz neugierig, wie die dann tatsächlich in der Praxis auch funktioniert.
Speaker1: Weil was es ja mittlerweile gibt, es gibt ja mittlerweile Smart-Brillen,
Speaker1: die ja tatsächlich auch in so
Speaker1: einem integrierten Bildschirm quasi so eine Live-Übersetzung drin haben.
Speaker1: Aber die soll ja nur so mittelmäßig bis gar nicht optimal laufen.
Speaker1: Deswegen bin ich bei der Live-Übersetzungsfunktion der AirPods sehr,
Speaker1: sehr neugierig und gespannt.
Speaker0: Ja, das Coole ist ja, du kannst es ja auch teilen. Das heißt,
Speaker0: wenn du jemanden gegenüber hast, der zum Beispiel jetzt aus der Ukraine ist,
Speaker0: dann gibst du dem deinen einen Stick und du erhältst den anderen.
Speaker0: Und dann stellst du ein, dein Gegenüber versteht Ukrainisch und spricht das auch.
Speaker0: Und dann kannst du Deutsch reden mit der Person, die versteht dich dann auf
Speaker0: Ukrainisch. Die Person antwortet auf Ukrainisch, du verstehst sie auf Deutsch.
Speaker1: Ja, das ist super.
Speaker0: Das ist richtig mega cool. Spannende Zeiten.
Speaker1: Ja, spannende Zeiten, die uns da noch bevorstehen, auf was da noch kommen.
Speaker0: Nähern zu Smart-Brillen. Ich habe letztens mal die Ray-Ban Meta ausprobiert.
Speaker0: Ich finde die gar nicht so toll.
Speaker1: Gar nicht so toll?
Speaker0: Zu teuer. Also ist eine Sonnenbrille letzten Endes. Du kannst sie natürlich
Speaker0: mit Sehstärke bekommen.
Speaker0: Es ist schön, dass du über Knochenschall Musik hören kannst. Das funktioniert.
Speaker0: Es hört auch sonst niemand, was du gerade hörst. Das ist gut gemacht,
Speaker0: weil es keinen klassischen Lautsprecher gibt, sondern es geht ja über den Ohrbügel
Speaker0: direkt auf den Knochen hinterm Ohr.
Speaker0: Ähnlich wie bei den Fliegern früher im Zweiten Weltkrieg, diese Kehlkopf-Mikrofone.
Speaker0: Ja. Damit du halt nicht rumbrüllen musst, sondern du kannst auf normaler Lautstärke
Speaker0: funken und alle anderen verstehen, was du sagst.
Speaker1: Das ist aber interessant, ja.
Speaker0: Gut, Pascal. Ich habe nichts mehr auf meiner Liste. Hast du noch irgendwas?
Speaker1: Ich habe leider auch nichts mehr auf der Liste. Das ist doch bis jetzt ein ganz
Speaker1: grandioser Wiedereinstieg. Ein schönes Comeback.
Speaker1: War doch ganz entspannt, würde ich sagen.
Speaker0: Ja, fand ich tatsächlich auch. Was wir vielleicht uns noch überlegen müssten,
Speaker0: wäre die Frequenz der Erscheinung unserer Folgen. Hier haben wir bisher alle zwei Wochen gemacht.
Speaker0: Wir müssen mal gucken, ob das zeitlich sich ausgeht bei uns beiden,
Speaker0: dass wir trotzdem alle zwei Wochen eine Folge produzieren können.
Speaker0: Wie gesagt, das ist ein Hobby, das ist kein Beruf.
Speaker0: Insofern müssen wir da unsere kostbare Freizeit auch für opfern,
Speaker0: um solche Aufnahmen zu machen und die Post-Production dann noch hinterher und so weiter.
Speaker0: Das müssen wir mal gucken. Ich würde sagen, wir versprechen jetzt erstmal nichts,
Speaker0: sondern jetzt habt ihr erstmal eine neue Folge mit der Folge 46.
Speaker0: Und wenn ihr mehr von uns hören wollt, dann geht gerne mal auch auf das Archiv von unseren Folgen.
Speaker0: Da könnt ihr euch 45 andere Episoden anhören, die alle grandios sind für sich.
Speaker0: Ja, definitiv. Und dann schaut doch einfach mal. Es gibt auf jeden Fall eine Menge cooler Themen.
Speaker0: Und wenn ihr jetzt irgendwie Feedback für uns habt, dann freuen wir uns natürlich
Speaker0: auch immer von euch zu lesen und zu hören.
Speaker0: Ihr kennt das Prozedere. Ihr findet uns auf Social Media, zum Beispiel bei Insta.
Speaker0: Ihr findet uns auch über die verschiedenen Links, die unten in den Shownotes
Speaker0: stehen. Ihr könnt uns über den Dienst Speakpipe auch eine Sprachnachricht dalassen.
Speaker0: Dann hören wir uns die gerne an und vielleicht bauen wir sie in die nächste Folge mit ein.
Speaker0: Und ja, würde mich persönlich mal interessieren, ich denke den Pascal auch,
Speaker0: was wünscht ihr euch denn für den Podcast in Zukunft?
Speaker0: Weil jetzt haben wir halt die Möglichkeit, dass wir jetzt neue Wege beschreiten,
Speaker0: weil wir halt jetzt einfach quasi bei Null wieder anfangen.
Speaker1: Genau, also ist das nicht nur Folge 46, sondern irgendwo auch Folge 1 einer
Speaker1: zweiten Staffel, die jetzt beginnt.
Speaker1: Genau, Alex, ich kann mich deinen Worten tatsächlich nur anschließen.
Speaker1: Ich fand, es war mal wieder nach sechs Monaten ein unglaublich toller Tag,
Speaker1: eine unglaublich tolle Aufnahme.
Speaker1: War schön, dich auch mal wieder auf diesem Wege zu hören, zu sehen am Anfang.
Speaker1: Ja, ich freue mich, egal mit welchem Intervall wir weitermachen,
Speaker1: weil wie du schon gesagt hast, das ist natürlich auch abhängig von unseren Kalendern,
Speaker1: das ist ein Hobby. und ja, ich denke, wir werden uns da einig werden und das
Speaker1: auch zum Wohle oder im Interesse auch von unseren Hörern.
Speaker0: Ganz genau. So ist es. Dann bis zum nächsten Mal, wann auch immer das sein möge.
Speaker1: Bis zum nächsten Mal, genau.
Speaker0: Macht's gut. Bis bald. Ciao.
Speaker1: Ciao.
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